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Sie wettern, warnen und wüten gegen Rechtsaußen, aber huldigen einer judenfeindlichen, kommunistischen Partei, die mit Terror und Verbrechern sympathisiert
Es gibt einen tiefen, bohrenden Seelenschmerz, den viele Gläubige in diesen Tagen spüren, wenn sie sonntags in die Kirche gehen und merken, dass das Salz der Erde inzwischen schal geworden ist. Denn die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland, sowohl die katholische Bischofskonferenz als auch die Leitungen der Evangelischen Kirche, haben sich in den letzten Jahren so stark politisiert, dass das nichts mehr mit ihrem eigentlichen Auftrag zu tun hat. Sie sind zu moralischen Lautsprechern einer links-woken Zeitgeistrhetorik geworden. Gleichzeitig verschließen sie die Augen vor den echten Gefahren für unsere freiheitliche und christlich geprägte Grundordnung. Aber jetzt ist der Höhepunkt dieser heuchlerischen Haltung endgültig erreicht.
Das deutlichste Zeichen für diesen intellektuellen und moralischen Bankrott zeigt sich im Umgang der Kirchenleitung mit den derzeit erstarkenden politischen Rändern in unserem Land. Wenn das rechte Spektrum, allen voran die AfD, aktiv wird, reagieren die deutschen Bischöfe sofort mit Brandmauern, Unvereinbarkeitserklärungen und Hirtenbriefen. Sie erklären die Rechtsaußen-Partei, in deren Reihen natürlich fragwürdige Leute sitzen, die hier und da noch unappetitlichere Polemiken äußern, für Christen schlicht als „nicht wählbar“. Sie schrecken auch nicht davor zurück, Mitarbeiter, Gläubige und Ehrenamtliche, die diesen Gruppen nahekommen oder sie wählen wollen, zu stigmatisieren, sozial auszugrenzen oder sogar aus kirchlichen Ämtern zu drängen. Sie greifen zu harten moralischen Mitteln, um die eigene Gemeinschaft sauber zu halten. Das ist alles andere als christlich und hat mit Nächstenliebe sicher schon mal rein gar nichts zu tun.
Aber wie erschreckend und scheinheilig wirkt es, wenn man auf die andere Seite des politischen Spektrums schaut? Sehen wir uns das aktuelle Beispiel Berlin an. Dort hat Die Linke bei den Wahlen einen großen Erfolg erzielt. Man sollte erwarten, dass eine Institution, die sich dem Schutz der Menschenwürde, dem Eigentum und dem christlichen Menschenbild widmet, sich hier mindestens genauso deutlich äußert. Die katholische Soziallehre spricht sich schon immer für den Schutz von Privateigentum, Subsidiarität und die Freiheit des Einzelnen als Schutz vor Kollektivismus aus.
Ein Blick ins Programm der Linken zeigt deren schlechte Absichten: Wer ein Jahr ein Haus besetzt, soll es in Zukunft behalten dürfen. Polizeiarbeit soll durch Sozialarbeit ersetzt werden. Ausweiskontrollen sollen abgeschafft werden, weil sie als diskriminierend gelten. Es sollen bis zur 9. Klasse keine Noten mehr vergeben werden, um den Leistungsdruck zu beenden. Es soll kein Baurecht mehr für Ein- und Zweifamilienhäuser geben. SUVs sollen verboten werden. Abschiebungen soll es nicht mehr geben, weil jede einzelne eine zu viel sei. Das ist keine AfD-Polemik. Das ist brutale, linke Horror-Programmatik. Nichts von beidem ist besser. Aber man muss es auch so nennen. Doch was passiert? Nichts. Kein Aufschrei. Keine dramatischen Warnungen. Keine Hirtenbriefe. Keine Bischofs-Verkündigungen. Erzbischof Heiner Koch und seine evangelischen Kollegen reden lieber mit Linken und laden diese ein, statt deutlich Stellung zu beziehen. Aber Vorsicht: Das ist kein Versehen. Die Kirchenleitung misst mit zweierlei Maß und verrät ihre eigenen Werte.
Verrat an der geistlichen Heimat
Wie sonst kann man erklären, dass eine Partei wie Die Linke, deren ideologische Wurzeln im unmenschlichen Marxismus-Leninismus liegen, von den Kirchen geradezu mit Samthandschuhen behandelt wird? Es herrscht Schweigen, selbst wenn diese Partei immer wieder durch eine erschreckende Israel- und Judenfeindlichkeit auffällt. Man sieht weg, wenn Sympathisanten israelfeindliche Kampagnen unterstützen, den jüdischen Staat schlechtmachen und sich gemeinsam mit extremistischen, islamistischen Kräften gegen Juden stellen.
Man schweigt, wenn Verbindungen zu kriminellen Clan-Milieus bekannt werden, um Stimmen in migrantischen Gruppen zu gewinnen, oder wenn Linksextremisten und Unterstützer von Terroristen und Islamisten hofiert werden, die den israelischen Abwehrkampf gegen islamistischen Terror diffamieren. Und wenn die Berliner Spitzen dieser Partei offen von Enteignungen sprechen, die durch das Grundgesetz geschützte Eigentumsordnung angreifen und mit staatlicher Planwirtschaft den Wohlstand zerstören wollen, bleiben die Kanzeln still. Noch schlimmer: Teile des Klerus reiten auf dieser Welle mit, weil sie glauben, mit naiver Sozialromantik dem Zeitgeist zu gefallen. Das ist Anbiederung.
Die christlichen Würdenträger haben sich in einer linken Ideologie verrannt. Sie verwechseln das Evangelium Jesu Christi mit einem antifa-ähnlichen, säkularen Wohlfühl-Programm. Dieses Programm richtet sich nach den Diskursen der Berliner Republik, nicht nach dem unfehlbaren Wort Gottes und der Tradition der Kirche. Wer den rechten Rand vielleicht sogar mit Recht als unvereinbar mit dem Christentum bezeichnet, darf aber den linken Rand nicht mit Nachsicht behandeln. Denn auch dort werden Freiheit, Eigentum und die Grundlagen unserer Demokratie radikal sowie brutal untergraben. Wer so handelt, verliert seine moralische Autorität.
Immer mehr Gläubige ziehen daher ihre Konsequenzen. Die Kirchen leeren sich nicht wegen einer unmodernen Glaubenslehre. Die Bibel wird immer aktuell sein und bleiben. Aber die Gläubigen nehmen den Verrat an ihrer geistlichen Heimat der Kirche zu Recht übel. Es ist Zeit für einen radikalen Wandel. Jetzt! Die Kirchen müssen endlich wieder zu ihrer wahren Aufgabe zurückkehren. Hört auf, wie eine armselige Hilfstruppe des linken Zeitgeistes zu handeln. Denn wer den christlichen Glauben bewahren will, darf nicht länger vor falschen Götzen kuschen.
David David am 10.10.26, 00:36 Uhr
Das ist auch hier bei uns geschehen. Manche Kirchen – wie etwa die anglikanische Diözese in Brisbane – sind stark „woke“ und linkslastig geprägt und eng mit Strömungen wie dem „Progressiven Christentum“ verflochten. Sie beziehen pro-palästinensische Positionen, halten „Gay Pride“-Gottesdienste in der Kathedrale ab, fördern Transgender-Geistliche usw. und drängen traditionelle, bibeltreue Christen aktiv aus der Diözese. Ich habe das selbst miterlebt. Ich bin gegangen, um mich den hiesigen Lutheranern anzuschließen, die der Bibel glücklicherweise nach wie vor treu geblieben sind.
David
Australien