11.07.2026

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Machen gemeinsame Sache, auch mit Gewalt: Die Linke, Antifa, Grüne und Regenbogenfahnenschwenker
IMAGO / CHROMORANGEMachen gemeinsame Sache, auch mit Gewalt: Die Linke, Antifa, Grüne und Regenbogenfahnenschwenker

Parlamentarische Blindheit

Das rote Gespenst bittet zum neo-kommunistischen Tanz

Unverhohlen macht „Die Linke“ mit Antifa und Linksradikalen gemeinsame Sache – dabei stehen die grausamsten Vorbilder linker Gewalt auch noch Pate

Jens Eichler
01.07.2026

Ein Schuss DDR, eine Prise Stalin, dazu noch etwas Mao und als würziger Abgang ein Quäntchen Pol Pot: Wer geglaubt hat, der Linksextremismus in Deutschland sei ein Relikt des 20. Jahrhunderts, sieht sich jetzt bitter getäuscht. An den Rändern unserer politischen Landschaft bläst eine radikalisierte Linke zum Umsturz. Laut, undemokratisch und zunehmend gewaltbereit. Und das bedeutet nichts Geringeres, als dass die Fundamente unserer Republik vollends untergraben werden.

Verflixt, dabei hatte man sich doch so schön und gemütlich in der Illusion eingerichtet, die Geschichte sei im Jahr 1989 final entschieden worden. Der Sozialismus lag unter den Trümmern der Berliner Mauer begraben, verschüttet unter den Schuldenbergen einer fatalen Planwirtschaft und den kriminellen Aktenbergen der Stasi. Doch Totgesagte leben länger – vor allem, wenn sie im Gewand der moralischen Überlegenheit wieder daherkommen. Denn was sich heute auf deutschen Straßen, in Hörsälen deutscher Universitäten und in dichten Netzwerken des linken Rands zusammenbraut, ist kein sanfter Reformismus. Es ist der unverhohlene Griff nach der Systemfrage, dirigiert von Kräften, deren ideologisches Vokabular direkt aus dunkelsten Kapiteln linker, totalitärer, menschenfeindlicher Regime entlehnt ist.

Wenn man die aktuellen Manifeste, Social-Media-Kampagnen und Demo-Parolen der radikalen Linken seziert, stößt man auf eine unheilige Allianz der historischen Grausamkeiten. Da ist zunächst der unübersehbare „Schuss DDR“: die kranke Sehnsucht nach der allmächtigen Staatsknute, Enteignungsphantasien und die Verhöhnung von Privateigentum als Wurzel allen Übels. Ob es die Kampagnen zur Enteignung großer Wohnungsunternehmen sind oder die verträumte, stetige Rehabilitierung der SED-Diktatur – der Unrechtsstaat wird im Nachhinein zum sozialen Paradies verklärt.

Dabei bleibt es nicht beim miefigen MfS-Geruch. Wer tiefer gräbt, findet auch die „Prise Stalin“. Sie äußert sich in einer gnadenlosen Cancel-Culture, einer modernen Säuberungsmentalität, die keine abweichende Meinung duldet. Wer nicht zu hundert Prozent auf Linie der Neo-Stalinisten liegt, wird sozial vernichtet und mundtot gemacht. Es ist der dogmatische Absolutheitsanspruch des Stalinismus, übersetzt in das digitale Zeitalter.

Das Who's who der Verbrecher

Noch gefährlicher wird es dort, wo der Kulturmarxismus in echten Massenrausch umschlägt – Mao lässt grüßen. Die gezielte Aufhetzung von Bevölkerungsgruppen gegeneinander, der Hass auf die Leistungsträger und Intellektuellen, die nicht spuren, erinnern fatal an die chinesische Kulturrevolution. Und für das ganz extreme Aroma – die Brandsätze gegen Infrastruktur, die Entmenschlichung des politischen Gegners als „Faschist“, der damit als vogelfrei gilt – steht im Kern das mörderische Prinzip Pol Pots: radikales Tabula rasa. Erst alles in Schutt und Asche zertrümmern, um auf den Ruinen das utopische Reich der Gleichheit zu errichten.

Die verblendeten Anhänger der Linken wiegeln gerne ab: Das seien doch nur ein paar verwirrte Jugendliche, harmlose Antifa-Folklore. Die Realität, die sich in den Berichten des Bundesamtes für Verfassungsschutz widerspiegelt, spricht eine völlig andere, bedrohliche Sprache. Der Linksextremismus in Deutschland hat quantitativ und qualitativ eine neue Stufe der Eskalation erreicht. Die Sicherheitsbehörden warnen vor einer fortschreitenden Professionalisierung und Radikalisierung des gewaltorientierten Spektrums. Die Zahlen sprechen für sich:

• Hammerbande: Das Verfahren um Lina E. und ihre Komplizen schockierte. Hier wurden politischen Gegnern gezielt die Knochen zertrümmert. Das ist die nackte DNA des Terrorismus.

• Infrastruktur im Visier: Die Anschläge der „Vulkangruppe“ auf die Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide oder auf Bahninfrastrukturen zeigen, dass diese Szene den Blackout und den wirtschaftlichen Schaden für Hunderttausende Unbeteiligte will, um ihren irren Krieg gegen den Kapitalismus zu führen.

• Rekordniveau der Gewalt: Die Deliktszahlen im Bereich der politisch motivierten Kriminalität-Links sind auf konstant hohem Niveau. Brandstiftungen, zerstörte Dienstwagen, Angriffe auf Polizisten bei jeder sich bietenden Gelegenheit – der Rechtsstaat wird im Wochentakt am Nasenring durch die Manege geführt.

Besonders perfide ist, dass diese Radikalen von parlamentarischen Linken nicht ausgegrenzt, sondern sogar legitimiert werden. Wenn frei gewählte Abgeordnete der „Linken“ mit Antifa und Linksextremen gemeinsame Sache machen – so wie es für das Wochenende für den AfD-Parteitag in Erfurt angekündigt wurde, wo offen mit Gewalt gedroht wurde – dann hat das eine eigene Qualität und ist eine gewollte Verlängerung des parlamentarischen Arms des Extremismus. Die permanente Weigerung, sich klipp und klar von gewalttätigen Gruppierungen wie der Antifa zu distanzieren, zeigt nämlich, wo die moralischen Sympathien liegen. Im Parteiprogramm von „Die Linke“ lassen sich nach wie vor viele Passagen finden, die eine Überwindung der kapitalistischen Wirtschaftsordnung fordern – ein Code für die Abschaffung der Sozialen Marktwirtschaft, die unser Land reich und stabil gemacht hat.

Gerade deswegen ist das größte Problem nicht die Lautstärke der Extremisten, sondern das ohrenbetäubende Schweigen der bürgerlichen Mitte und die staatliche Blindheit auf dem linken Auge. Während im Kampf gegen Rechts – völlig zu Recht – jede Nuance ausgeleuchtet wird, wird der Linksextremismus in weiten Teilen des medial-politischen Establishments immer noch bewusst bagatellisiert. Aber wer Andersdenkende tyrannisiert, ist kein „Aktivist“. Das ist ein Verfassungsfeind. Und mit diesen Feinden Deutschlands sollte niemand ein neo-kommunistisches Geister-Tänzchen wagen, denn das könnte sehr gefährlich werden.


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Kommentare

Peter Wendt am 07.07.26, 17:37 Uhr

Die Symptome aber auch die Ursachen sind hinreichend bekannt. Das Problem ist die Weigerung der Bürgerlichen in der CDU und SPD die Realität anzuerkennen. Dies wäre die Voraussetzung um umfassend und erfolgreich Veränderungen zu ermöglichen. Dafür ist Mut, Wille und Professionalität notwendig. Nichts davon ist in der gegenwärtigen Regierung zu finden. Also werden wir weiter mit Parolen gefüttert, während die Grünen und die Linken, sowie Teile der CDU und SPD, mit antidemokratischen Mitteln den Umbau der Gesellschaft in ein sozialistisches Paradies vorantreiben. Viel Zeit für eine Wende gibt es nicht mehr. Solange Merz und Klingbeil mit unserer Zukunft spielen wird sich da absolut nichts zum Guten wenden, im Gegenteil.Irgendwie irre.

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