Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung
Es ist so dermaßen irre, was in diesem Land inzwischen abläuft, das man es einfach aufschreiben muss
Von wegen politischer „Sommerpause“ – der Zirkus geht ungebremst weiter, Tag für Tag, Woche für Woche. Ob wir wollen oder nicht: Wir müssen ihn für die Nachwelt protokollieren, auch wenn man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. In Freiburg existiert das einzige „Damenbad“ in Deutschland. Ein Freibad, in dem Männer nichts zu suchen haben. In diesem heißen Sommer sind dort aber Frauen das Problem. Sie kommen in Kleinbussen aus dem Elsass und gehen mit ihren langen Gewändern ungeduscht ins Wasser. Offenbar sind es keine Winzerinnen aus dem malerischen Riquewihr, die sich von der harten Arbeit im Weinberg erholen wollen, sondern muslimische Einwanderinnen. Man will nicht offen darüber sprechen, also werden Einlassbeschränkungen mit einer allgemeinen „Überlastung“ begründet.
Tatsächlich überlastet ist die deutsche Justiz durch die unzähligen Messerattacken, Gruppenvergewaltigungen und Mordanschläge vorwiegend arabisch-muslimischer Asylbewerber, Schutzsuchender und Geflüchteter. Selbst aufmerksame Zeitgenossen kommen da nicht mehr mit. Ruhpolding war gestern, vorgestern Trier, davor Kelkheim, jetzt Egling in Oberbayern, mitten auf der Straße, mal im Zug, mal im Bus oder vor dem Bahnhof, im Supermarkt oder vor der Schule, aber immer mit scharfen Langwaffen, die in früheren Zeiten ausschließlich in der Küche verwendet wurden. Zugegeben: Macheten waren nicht darunter ... also in der Küche.
Dass der/die Neo-Nazi*sse Marla-Svenja Liebich, eigentlich: Sven Liebich, von Beruf vorbestrafter Rechtsextremist, aus Tschechien gegen seinen Willen nun in ein deutsches Männergefängnis verlegt wurde, mag für ihn/sie/es eine seelische Überforderung sein, aber dass er biologisch nichts weiter als ein toxischer Mann ist, steht fest. Sein perfides Spiel mit dem irren „Selbstbestimmungsgesetz“, das die jährliche Änderung des Geschlechtseintrags beim Standesamt erlaubt, hat somit ein – gewiss nur vorläufiges – Ende gefunden.
Gar kein Ende nimmt der neue Volkssport „War mein Großvater ein Nazi?“, genauer: War er NSDAP-Mitglied, bei der SS oder der SA? Mehr als 80 Jahre danach preisen „Spiegel“, „Zeit“ und „Süddeutsche Zeitung“ auf ihren Websites unermüdlich ihre phänomenalen Such-„Tools“ an. Ein paar Klicks wie bei Amazon, und schon ist Opa gestellt. Was er genau gemacht hat, warum und unter welchen Umständen, geht aus den digital aufbereiteten Daten historischer Archive nicht hervor. Aber es ist ein zeitgemäßes Spiel der TikTok-Ära mit dem wohligen Gruseleffekt der Nachgeborenen beim abendlichen Apérol Spritz in geselliger Runde. „Boah, mein Opa war auch voll Nazi!“ „Ehrlich? Krass!“
Derweil finanziert der Berliner Senat mit mehreren hunderttausend Euro eine islamistische Organisation namens „Islamic Relief“, die Seelsorge unter muslimischen Mitmenschen betreibt. Inschallah! Um den deutsch-türkischen Flugpassagier, der partout nicht neben einer Frau sitzen wollte und deshalb einer Stewardess ins Gesicht schlug, wird sie sich jetzt wohl auch kümmern müssen, traumatisiert, wie er ist. Na klar. Wie konnte er auch ahnen, dass Frauen im Flieger sitzen dürfen, dazu noch unverschleiert?
Doch es gibt auch gute Nachrichten aus der letzten Woche. Jens Spahn ist Papa geworden – allerdings mit Hilfe einer amerikanischen Leihmutter. Spahn, bis dato Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ist, wie sein Ehemann, darüber glücklich. Seine Partei ist es eher nicht, denn sie hat sich, wie Spahn selbst, ausdrücklich gegen die Erlaubnis von Leihmutterschaften ausgesprochen, die in Deutschland per Gesetz verboten sind. Ein kleiner Widerspruch mit großen Folgen: Unter dem Druck der Partei und des Bundeskanzlers trat Spahn am letzten Samstag von seinem Amt zurück. Jetzt kann er sich ganz seiner Familie widmen.
Den Vogel im inoffiziellen Ranking beim Wettbewerb um den Spezialpreis „Los Wochos Extremistas“ hat freilich der Schauspieler und Kabarettist Uwe Steimle abgeschossen. Auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD fragte er mit Blick auf Bundeskanzler Merz: „Wo ist eigentlich Stauffenberg, wenn man ihn mal wirklich braucht?“ Auch gegenüber Ex-Kanzlerin Angela Merkel formulierte er, nur leicht ironisch verpackt, eine unmissverständliche Todesdrohung. Und als Krönung stimmte am Ende der versierte Honecker-Parodist und erklärte Putin-Freund die DDR-Hymne „Auferstanden aus Ruinen“ an, wobei das Publikum und der AfD-Vorsitzende Chrupalla fröhlich einstimmten. Darauf ein Glas Rotkäppchen-Sekt. Auf die Forderung nach Wiedererrichtung einer Mauer wurde vorerst verzichtet. Dafür ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau gegen Steimle wegen Androhung von Straftaten. Auch Oliver Kirchner, AfD-Fraktionschef im Landtag von Sachsen-Anhalt, wollte sich da nicht lumpen lassen und setzte am letzten Wochenende Kanzler Merz mit Walter Ulbricht gleich. Für die Jüngeren: Der SED-Chef und kommunistische DDR-Diktator Ulbricht hatte 1961 die Berliner Mauer bauen lassen. Die AfD muss sich nun allerdings entscheiden: Ist Bundeskanzler Merz jetzt also Hitler, Ulbricht, Stalin oder Dschingis Khan?
Platz 2 gebührt dem Rapper „Danger Dan“, der in seinem aktuellen Lied „Keine Angst“ eine antifaschistische Selbstjustiz propagiert, die auch zu handfesten, also gewalttätigen Mitteln greifen soll. Das ZDF hat die Ausstrahlung dieses militanten Antifa-Propaganda-Songs in der Sendung „Die Anstalt“ verhindert und sich sogleich Zensurvorwürfe eingehandelt. Mit Verlaub: Die sind diesmal wirklich unberechtigt, denn am Ende des Songs grüßt der Rapper auch noch die verurteilte Straftäterin Lina E., ehedem Mitglied der sogenannten „Hammerbande“, die Jagd auf vermeintliche Neonazis gemacht hatte: Mit echten Hämmern.
Jürgen Drews, der König von Mallorca, tauchte indes erstmalig mit einem Rollator auf – wegen seiner Polyneuropathie. Echt souverän, als ewig jugendlicher Sangesknabe, den 98 Prozent aller Deutschen kennen, mit dem Mobilitäts-Klassiker der Generation 80 plus aufzuschlagen. Irgendwie cool.
Den letzten Platz in Sachen Coolness belegte auch in der vergangenen Woche wieder die schwindsüchtige SPD, die beim ZDF-Politbarometer mit frisch gemessenen 12 Prozent auf Rang 5 landete – hinter AfD, CDU/CSU, Grünen und Linkspartei.
Die IG-Metall-Vorsitzende Yasmin Fahimi, ein noch unentdecktes Kreativitätstalent, hat schon einen tollen Vorschlag in die politische Arena geworfen, mit dem die Sozialdemokraten womöglich zu alter Stärke zurückfinden könnten. Sie fordert ein flächendeckendes „Hitze-Ausfallgeld“, denn in „extremen Fällen“ werde zukünftig ein „witterungsbedingter Arbeitsausfall nicht ausbleiben“. Wer aber wird dann den Arbeitsausfall bezahlen? Na klar, alle die, die trotzdem weiterarbeiten und Steuern zahlen – mit einer neu eingeführten „Hitzeausfall-Solidaritätsabgabe“ mit 50-prozentigem Aufschlag für Super- beziehungsweise „Überreiche“ in ihren klimatisierten Prachtvillen.
Aber: Alles wird gut.
sitra achra am 02.08.26, 13:00 Uhr
In einem Schweinestall sind solche Vorkommnisse an der Tagesordnung. Grunz! (demokratischer Gruß)
Jan Kerzel am 02.08.26, 06:49 Uhr
" Alles wird gut." Selbstverständlich wird alles gut, wenn es gelingt, das System zu optimieren und zu demokratisieren.
Wenn die praktizierte Politik zumindest halbwegs die Interessen und Meinungen des Souveräns widerspiegelt, dann ist schnell Ruhe und Freude im Karton. Da aber die gesetzte Richtung gegenläufig ist, werden die Spannungen in der Gesellschaft vor sich hin wabern und sich zukünftig wohl weiter verstärken. Mit Unruhen ist zwar mentalitätsbedingt nicht zu rechnen, aber mit Desinteresse und Verweigerung. Der Anspruch eine Demokratie zu sein, muss sich in einer gelebten Praxis und Partizipation zeigen, nicht in medial verbreiteten Phrasen. Es gibt genug Vorbilder , von denen man lernen kann, ohne das Rad neu zu erfinden, z.B. die Schweiz u.v.a. . Die jetzige Bundesregierung hat alte Konzepte , wie z.B. Rüstungsaufbau, Schulden, Inflation, Steuern, Sozialstaatsabbau, internationale Transfers, Kontrolle und Bürokratisierung, aber sie hat und schafft keine befriedigenden und erfüllenden Perspektiven. Die Menschen wollen Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und einen akzeptablen Wohlstand, zumindest das stete und sichtbare Bemühen darum. Das Paradies gibt es selbstverständlich nur im Himmel, das wissen alle.