28.02.2026

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Politik

Argumente gegen grüne Ideologien

Der Physiker Werner Huber erklärt in sachlicher und verständlicher Weise die Zusammenhänge zwischen dem Gas Kohlendioxid und der Klimaentwicklung

Wolfgang Kaufmann
28.02.2026

Die Erde erhitze sich immer stärker, was zu einer gefährlichen Klimakrise geführt habe und an den menschlichen CO₂-Emissionen liege. Das sagen unter anderem der UN-Weltklimarat IPCC, das deutsche Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK und etliche Wissenschaftler und Politiker. Dahingegen meinen „Klimaleugner“, wie man sie im Committee for a Constructive Tomorrow CFACT oder im Europäischen Institut für Klima & Energie EIKE findet, das Narrativ vom Klimawandel sei von einer Milliardärsclique und grünen Ideologen in die Welt gesetzt worden, um die Menschen finanziell auszuplündern und die Gesellschaft umzukrempeln.

Welche dieser Positionen der Realität entspricht, ist für den Normalbürger nicht leicht zu erkennen, zumal die Propheten des Klimawandels über sehr viel mehr mediale Sprachrohre verfügen als ihre Kontrahenten. Insofern sind Bücher wie „Klima-Wahrheit“ ein ausgesprochener Segen, weil sie sich der Thematik in allgemein verständlicher, sachlicher und nicht dogmatischer Weise nähern.

Das Werk aus der Feder des promovierten Physikers Werner Huber ist derart flüssig und gleichzeitig kenntnisreich geschrieben, dass folgende Empfehlung gegeben werden kann: Wessen Zeit nur ausreicht, um ein einziges Fachbuch über die Klima-Thematik und -Diskussion zu lesen, der sollte auf „Klima-Wahrheit“ zurückgreifen. Dieser Ratschlag ist schon deshalb gerechtfertigt, weil es Huber meisterhaft versteht, die Menschheitsgeschichte vor dem Hintergrund der Klimaentwicklung zu schildern, wobei eindeutig klar wird, dass der Homo sapiens immer dann ein besseres Leben führte, wenn sich das Klima erwärmte, während die großen und kleinen Eiszeiten stets zu Not, Elend und Krieg führten.

Darüber hinaus gelingt es dem Verfasser, die vielfältigen Machenschaften des Weltklimarates und der hinter diesem Gremium stehenden Personen oder Gruppierungen aufzudecken. Hubers Beschreibung des Kampfes der offiziösen gegen die unabhängige Klimawissenschaft liest sich ungemein spannend, weswegen man das Buch kaum weglegen kann.

Huber ist als Physiker auch kompetent genug, in verständlicher und plausibler Form zu erklären, dass es sehr viel mehr wirksame Faktoren gibt, die das Klima beeinflussen, als nur das zum „Killergas“ hochstilisierte Kohlendioxid. Und zu guter Letzt kommt zur Sprache, inwiefern die Klimahysterie zu massiver Zukunftsangst führt und den Weg in eine Öko-Diktatur ebnen könnte.

Werner Huber: „Klima-Wahrheit. Ewiger Wandel, Geschichtsmacht, Klimastreit, Klima- und Energiezukunft“, Gerhard Hess Verlag, Uhingen 2025, broschiert, 300 Seiten, 22,80 Euro


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