Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung
Links-grüne Propaganda gegen die menschliche Natur, die erstrebenswerte Erstklassigkeit stigmatisiert – Dafür sind bequemes Mittelmaß und falsche Moral der Wahrheit entgegensetzt: Für Deutschland bedeutet das den sicheren Abstieg
Es gehört zu den eigentümlichsten Widersprüchen unserer Zeit, dass ausgerechnet jene Gesellschaften, die ihren historischen Aufstieg Freiheit, Leistungsbereitschaft, Bildung und individueller Verantwortung verdanken, zunehmend beginnen, eben jene Grundlagen moralisch zu verdächtigen – allen voran die Bundesrepublik. Wo einst deutsche Exzellenz mit wertschätzendem Respekt bewundert wurde, herrscht heute blankes Misstrauen. Wo einst Unterschiede als Ausdruck menschlicher Vielfalt galten, gelten sie nun vielfach als gesellschaftliches Problem. Und wo früher der Aufstieg durch Leistung als Ideal einer freien Gesellschaft angesehen wurde, tritt immer häufiger die Vorstellung an seine Stelle, Gerechtigkeit bedeute vor allem Gleichheit – möglichst sichtbare, möglichst umfassende Gleichheit. Eine irrige, fatale und extrem zerstörerische Ideologie, die brutal und kompromisslos von links-grüner Seite gepredigt und bedingungslos verfolgt wird und dabei von vielen Medien propagandagleich in die Allgemeinheit getragen wird.
Doch damit vollzieht sich zunehmend ein geistiger Wandel von schwerwiegender Tragweite. Denn erstrebenswerte Gleichheit im klassischen Sinne der freiheitlichen Demokratien bedeutete niemals Gleichförmigkeit. Sie meint Gleichheit vor dem Recht, gleiche Würde, gleiche Chancen. Sie bedeutete aber nicht gleiche Begabung, gleichen Ehrgeiz, gleiche Interessen oder gar gleiche Ergebnisse. Der Mensch ist nicht gleich im Können, nicht gleich im Charakter, nicht gleich im Fleiß. Jede Kultur, die Größe hervorgebracht hat, wusste dies. Allen voran die deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg. Jede große Zivilisation beruht auf der Anerkennung von Unterschiedlichkeit – auf dem Respekt vor Bildung, Können, Verantwortung und geistiger Überlegenheit. Denn genau das ist es, was den Menschen per se ausmacht: seine individuelle Einzigartigkeit.
Links-grüne Ideologie aber will ein anderes Menschenbild durchzusetzen: Unterschiede sollen nicht mehr ausgehalten, sondern eingeebnet werden. Wer erfolgreicher ist, steht unter Verdacht. Wer mehr leistet, gilt schnell als privilegiert. Wer herausragt, wird nicht mehr bewundert, sondern wird moralisch diffamiert, stigmatisiert und problematisiert. Der Begriff „Elite“ ist längst vom Begriff der Verantwortung zum Begriff moralischer Schuld umgedeutet worden.
Besonders sichtbar wird diese furchtbare Entwicklung im Bildungswesen. Jahrzehntelang galt Bildung als das Aufstiegsportal einer freien Gesellschaft schlechthin. Schulen sollten Wissen vermitteln, Disziplin fördern und persönliche Talente entfalten. Heute hingegen scheint vielerorts weniger die Förderung der Besten als vielmehr die Vermeidung von Unterschieden das Ziel zu sein. Leistungsbewertungen werden abgeschwächt, Notensysteme infrage gestellt, Anforderungen immer weiter gesenkt. Die Leistungsschwächeren sollen nicht mehr den Leistungsträgern nachstreben, sondern umgekehrt soll das Können dem Nichtkönnen angepasst werden. In mehreren Bundesländern wird seit Jahren über eine faktische Entwertung des Gymnasiums diskutiert, während gleichzeitig das Leistungsniveau an Hochschulen sinkt. Universitätsdozenten beklagen mangelnde Sprachfähigkeit, sinkende Konzentrationsfähigkeit und fehlende Grundlagenbildung bei Studienanfängern.
Die Ursache liegt nicht allein in gesellschaftlichen Veränderungen oder Digitalisierung. Dahinter steht zunehmend eine links-grün orientierte Ideologie, die jede sichtbare Leistungsdifferenz als Ausdruck sozialer Ungerechtigkeit interpretiert. Nicht das schwache Niveau soll gehoben werden – vielmehr wird das starke Niveau abgesenkt, damit Unterschiede verschwinden. Gleichheit rangiert vor Exzellenz.
Dabei zeigt die Geschichte mit erschreckender Klarheit, wohin Gesellschaften geraten, die Leistung systematisch entwerten. Jede Kultur, die ihre geistigen und wirtschaftlichen Eliten verachtet, beginnt ihren eigenen Niedergang. Nicht zufällig flohen im 20. Jahrhundert unzählige Wissenschaftler, Unternehmer und Künstler aus ideologisch nivellierenden Systemen. Staaten, die Unterschiede auslöschen wollten, vernichteten am Ende meist auch Kreativität, Innovation und wirtschaftliche Kraft.
Moralische Sauberkeit dominiert
Man muss nicht bis in totalitäre Systeme blicken, um die Warnzeichen zu erkennen. Bereits heute verlassen jedes Jahr zehntausende hochqualifizierte Deutsche das Land. Unternehmer, Ingenieure, Ärzte und Wissenschaftler klagen über eine politische und gesellschaftliche Atmosphäre, die Erfolg immer häufiger unter Rechtfertigungsdruck stellt. Wer wirtschaftlich erfolgreich ist, gilt schnell als moralisch verdächtig. Wer Vermögen besitzt, wird nicht selten behandelt, als habe er es grundsätzlich auf Kosten anderer erworben. Gebende Leistungsträger erleben keine Dankbarkeit, sondern Misstrauen.
Hinzu kommt eine Steuer- und Abgabenlast, die international längst abschreckend wirkt. Deutschland gehört inzwischen zu den Ländern mit den höchsten Belastungen für qualifizierte Arbeit weltweit. Gleichzeitig wächst der linkspolitische Ruf nach weiteren Umverteilungen. Immer neue Transferleistungen, immer neue Eingriffe, immer neue Belastungen sollen gesellschaftliche Unterschiede nivellieren. Doch Wohlstand entsteht nicht durch Verteilung, sondern durch Erwirtschaftung. Eine Gesellschaft, die ihre produktiven Kräfte dauerhaft überfordert, gefährdet ihre eigene Grundlage.
Besonders bedenklich ist dabei der kulturelle Wandel, der diese Entwicklung begleitet. In weiten Teilen des öffentlichen Diskurses gilt inzwischen nicht mehr die Frage als entscheidend, ob etwas wahr, sinnvoll oder leistungsfördernd ist, sondern ob es „inklusiv“, „gerecht“ oder „sensibel“ erscheint. Sprache wird auf „moralische Sauberkeit“ kontrolliert, „Political Correctness“ steht über der Wahrheit, Unterschiede werden moralisiert, Leistungsprinzipien relativiert. Selbst biologische, kulturelle oder soziale Realitäten geraten unter ideologischen Verdacht, sobald sie Ungleichheit sichtbar machen könnten.
Der moderne Gleichheitsgedanke hat dabei längst eine fast religiöse Qualität angenommen. Er duldet keinen Widerspruch. Wer auf natürliche Unterschiede zwischen Menschen hinweist, gilt schnell als elitär, unmenschlich oder „rassistisch“. Wer Exzellenz verteidigt, steht unter Rechtfertigungsdruck. Wer auf Eigenverantwortung pocht, wird moralisch verurteilt. Die Folge ist eine Atmosphäre geistiger Konformität, die jede freie Gesellschaft auf Dauer erstickt.
Besonders fatal wirkt sich diese Entwicklung auf junge Menschen aus. Eine Kultur, die Unterschiede nicht mehr anerkennt, nimmt dem Einzelnen auch den Anreiz, über sich hinauszuwachsen. Warum sich anstrengen, wenn Leistung nicht mehr bewundert, sondern problematisiert wird? Warum Verantwortung übernehmen, wenn Erfolg vor allem zusätzliche moralische Schuld erzeugt?
Risiko sozialer Ächtung
Doch der Mensch per se strebt nach Anerkennung. Wird Leistung nicht mehr geehrt, verliert eine Gesellschaft ihre Aufstiegskraft. Genau dies zeigt sich heute zunehmend in Deutschland. Leistungsbereitschaft sinkt, Arbeitsmoral nimmt ab, der Staat wächst, während Eigenverantwortung zurückgeht. Gleichzeitig breitet sich eine Mentalität aus, die Ansprüche betont, aber Pflichten relativiert. Hinzu kommt ein tiefgreifender Angriff auf das klassische Verständnis von Autorität. Lehrer, Professoren, Unternehmer, Richter, Polizisten – sie alle erleben zunehmend eine gesellschaftliche Entwertung ihrer Rolle. Autorität gilt nicht mehr als Ergebnis von Erfahrung, Verantwortung oder Kompetenz, sondern nur noch als Ausdruck von Macht. Aber keine komplexe Gesellschaft kann ohne funktionierende Autoritäten bestehen. Wo jede Hierarchie verdächtig wird, zerfällt am Ende die Ordnung selbst.
Besonders paradox ist dabei, dass die angebliche Gleichmacherei keineswegs zu mehr Gerechtigkeit führt. Tatsächlich entstehen neue Ungleichheiten – allerdings nicht mehr auf Grundlage von Leistung, sondern auf Grundlage ideologischer Zugehörigkeit. Wer die „richtigen“ politischen Ansichten vertritt, erhält kulturelle Anerkennung. Wer widerspricht, riskiert soziale Ächtung. Nicht das Können entscheidet zunehmend über gesellschaftliches Prestige, dafür aber moralische Konformität.
Gerade darin liegt die eigentliche Gefahr. Nicht soziale Gerechtigkeit bedroht die Gesellschaft, sondern die ideologische Verwechslung von Gleichheit mit Gerechtigkeit. Eine freie Gesellschaft darf Unterschiede nicht nur zulassen – sie muss sie aushalten und sogar würdigen können.
Bildung als Förderung der Exzellenz
Das preußische Ideal etwa beruhte niemals auf Gleichmacherei, sondern auf Pflicht, Leistung, Disziplin und Verantwortung. Nicht Herkunft sollte entscheiden, sondern Können. Gerade deshalb konnte Preußen zu einer der leistungsfähigsten Staatsordnungen Europas werden. Bildung war die Förderung der Exzellenz. Der Staat sollte den Tüchtigen hervorbringen – nicht ihn verstecken.
Heute dagegen erleben wir die Umkehr dieses Prinzips. Mittelmaß wird zur moralischen Norm erhoben, während Exzellenz zunehmend Rechtfertigungspflichten auferlegt bekommt. Doch Kulturen sterben nicht zuerst an Armut. Sie sterben an geistiger Erschöpfung, wenn sie den Mut verlieren, Größe anzuerkennen. Deutschland steht deshalb vor einer historischen Entscheidung. Will dieses Land weiterhin eine Kultur der Leistung, der Bildung und des Ehrgeizes sein? Dann müssen Freiheit, Verantwortung und Leistung endlich wieder höher geschätzt werden als das bequeme Mittelmaß.
Jan Kerzel am 09.06.26, 12:06 Uhr
Ergänzung. Die Staatsziele der Regierung werden zulasten der Bevölkerung immer kostspieliger und abgehobener. Diese vielfältigen Auswärtsspiele laufen unter dem Label: Wir übernehmen Verantwortung. Ende nicht in Sicht. Das ist ein wesentlicher Grund der Abwanderung. Ein anderer wesentlicher Grund ist das muffige Meinungsklima im Land selber, das als unfreiheitlich wahrgenommen wird. Eine weitere Hierarchisierung und Elitenbildung brauchen wir wirklich nicht. Eher ist das Gegenteil nötig , nämlich erhöhte echte Partizipation.
Jan Kerzel am 08.06.26, 20:44 Uhr
In der Bundesrepublik ist Leistung durchaus anerkannt und jeder kann sich beruflich relativ ungehindert entfalten. Aber als Leistungsträger ist er wie alle anderen auch in die überzogene Abgabenlast eingebunden, die er natürlich nicht zu verantworten hat Eine Bevorzugung steht ihm nicht zu. Die oberen Mittelschichten sind in ihrer Lebensgestaltung durchaus ausreichend privilegiert. Die oberen Schichten sind heutzutage jenseits aller Maßstäbe. Das Problem ist , dass für die Werkschaffenden Input und Output nicht mehr zusammenpassen. Lebensarbeitszeit bis 69/70, steigende Steuer- und Sozialabgaben und laufende Geldentwertung ergeben keine vernünftige Perspektive. Ein Staat, der das eingesammelte Geld nicht zurückbringt, stellt sich per se in Frage. Große Staatsausgaben werden national und international getätigt ohne Rücksprache mit den eigentlichen Sponsoren. Sie werden lediglich in Kenntnis gesetzt und sollen dann von der Notwendigkeit überzeugt sein . Das schafft großen Verdruss. Die Staatsziele der Regieru
sitra achra am 08.06.26, 17:17 Uhr
Ihre politische Anamnese zeichnet ein erschreckendes Bild einer dekadenten Zivilisation, die sich anmaßt, ein Volk in die Todeszone zu schicken.
Gegen diese Majorität von Faulpelzen, Parasiten und Hirngeschädigten ist wohl auf längere Sicht kein Kraut gewachsen. Selbst das Inferno würden diese verblendeten Figuren als Wohltat empfinden.Der Untergang ist wohl das größte persönliche Event im Dasein der Überflüssigen.
Schn Dir am 08.06.26, 15:08 Uhr
Das fing schon 1934 an; als AH die Staatsangehörigkeit -deutsch- einführte, welche bis heute beibehalten und in den Ausweisen aufgeführt ist. Dieser Status ist der sog. "vermutete Deutsche" gem. Grundgesetz Art. 116 Abs. 1, und damit Binnenheimatvertriebener. Also formal gesehen, begann die Erosion schon früher als gedacht.