Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung
Die Not der bedürftigen deutschen Landsleute in Ostpreußen geht uns alle an – helfen Sie mit!
Liebe Leserinnen und Leser der Preußischen Allgemeinen Zeitung,
liebe Landsleute und Freunde Ostpreußens,
seit einem Dreivierteljahrhundert unterstützt die Bruderhilfe bedürftige deutsche Landsleute in Ostpreußen. Nachdem bereits 1951 die ersten Pakete in die Heimat geschickt wurden, konnte mit Ihrer Hilfe gemeinsam viel Gutes bewirkt und manche bittere Not gelindert werden. 2026 soll die humanitäre Betreuung der Deutschen Volksgruppe, die dringend erforderliche Unterstützung für unsere Landsleute in der dreigeteilten Heimat, fortgesetzt werden. Aus diesem Grunde wende ich mich auch heute wieder mit einem Aufruf für die Bruderhilfe an Sie.
Das südliche Ostpreußen und das Memelland gehören seit mehr als zwei Jahrzehnten zur Europäischen Union. Trotzdem ist dort das Leid vieler Menschen, gerade auch in den ländlichen Gebieten, noch immer sehr groß: Arbeitslosigkeit, schlechte medizinische Versorgung und Altersarmut prägen den Alltag. In Zeiten hoher Inflation und stark ansteigender Preise bewegen befinden sich die Renten nahezu unverändert auf einem sehr niedrigen Niveau, vielfach unterhalb des Existenzminimums. Immer wieder gehen daher Hilferufe von bedürftigen Landsleuten bei uns ein.
Ein besonderes Augenmerk der Landsmannschaft Ostpreußen richtet sich auf die „Wolfskinder“, die am Ende des Zweiten Weltkriegs von ihren Familien getrennt worden sind. Viele von ihnen wurden von Litauern aufgenommen; etliche verloren ihre deutsche Identität. Erst zu Beginn der 1990er Jahre konnten sie sich im Verein „Edelweiß-Wolfskinder“ zusammenfinden. Materielle Hilfe und ideeller Beistand haben hier einen ganz besonderen Stellenwert. Wir versuchen allen in der Heimat lebenden Landsleuten eine Perspektive und neue Hoffnung zu geben.
In Zeiten des Krieges in der Ukraine und angesichts der anhaltenden großen Flüchtlingsströme wird die Situation der Deutschen in Ostpreußen von unseren Medien schon lange nicht mehr wahrgenommen. Ihre Not ist daher einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Unser Ziel muss es sein, den deutschen Landsleuten in der ostpreußischen Heimat das Gefühl zu geben, dass sie nicht vergessen sind.
Die Bruderhilfe wird helfen, solange Hilfe notwendig ist
Ich bitte Sie daher heute persönlich: Helfen Sie durch Ihren Beitrag mit, dass wir unsere humanitäre grenzüberschreitende Arbeit weiter fortsetzen und armen Landsleuten zu mehr Lebensqualität verhelfen können.
Jede noch so kleine Spende hilft. Jedes Vermächtnis liefert einen wichtigen Beitrag, ist eine Brücke der Menschlichkeit in die Heimat. Deutsche helfen Deutschen, Ostpreußen unterstützen heimatverbliebene Ostpreußen. Unsere Heimatkreisgemeinschaften und ihre ehrenamtlichen Helfer gewährleisten, dass Ihre Spende direkt und ohne bürokratischen Aufwand bei den Arbeitslosen, den Alten und Kranken, den Notleidenden und den kinderreichen Familien ankommt.
Allen Spendern sage ich ein herzliches Dankeschön!
Wir geben Ostpreußen Zukunft.
Stephan Grigat
Rechtsanwalt und Notar
Sprecher der
Landsmannschaft Ostpreußen
Wenn Sie helfen möchten, überweisen Sie Ihre Zuwendung bitte auf das Konto
der Landsmannschaft Ostpreußen – Bruderhilfe e.V. bei der Commerzbank AG,
IBAN: DE03 2004 0000 0630 2871 00, BIC: COBADEFFXXX
Kontakt: Landsmannschaft Ostpreußen – Bruderhilfe e.V., Peter Wenzel, Buchtstr. 4, 22087 Hamburg, Tel. 040-414008-25, Fax 040-414008-19, wenzel@ostpreussen.de