08.05.2026

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Er fand großen Anklang beim Schokoladenfestival in der Allensteiner Innenstadt: Vor allem Kinder stellten sich beim Schokoladenbrunnen an
Bild: D.K.Er fand großen Anklang beim Schokoladenfestival in der Allensteiner Innenstadt: Vor allem Kinder stellten sich beim Schokoladenbrunnen an

Die süßeste Adresse der Region

Als Allenstein sich in ein Schokoladenparadies verwandelte

Von der Herstellung bis zur fertigen Nascherei – Zahlreiche Meister der süßen Kunst bewiesen ihr Können

Dawid Kazanski
01.05.2026

Der Duft von geschmolzener Schokolade lag über der Altstadt, während das historische Zentrum von Allenstein an einem Aprilwochenende ganz im Zeichen eines Schokoladenfestivals stand. Drei Tage lang war der Marktplatz zu einem Treffpunkt für Genießer geworden, die aus der ganzen Region angereist waren, um sich ein Stück qualitativ guter Schokolade zu gönnen.

Schon beim Betreten des Geländes fiel auf, wie groß die Vielfalt des Angebots war. Zahlreiche Stände präsentierten handwerklich hergestellte Schokolade in allen denkbaren Formen, von klassischen Tafeln bis hin zu kunstvoll verzierten Pralinen. Daneben lockten unzählige Desserts und süße Spezialitäten. Die Besucher probierten sich neugierig durch das Angebot und ließen sich von neuen Geschmackskombinationen überraschen.

Die Veranstalter hatten darauf geachtet, dass das Festival mehr als nur eine Ansammlung von Süßigkeiten war. Zwischen den Ständen eröffnete sich eine kulinarische Weltreise mit herzhaften Speisen, die einen Kontrast zur dominierenden Süße bildeten. Dazu wurde aromatischer Kaffee serviert.

Kulinarik mit Rahmenprogramm

Besonders lebendig wurde die Atmosphäre durch das umfangreiche Rahmenprogramm. Auf einer Bühne fanden Konzerte und Vorführungen statt, während an anderen Stellen Workshops abgehalten wurden. Kinder und Erwachsene konnten selbst Hand anlegen und unter Anleitung erfahrener Konditoren eigene Kreationen gestalten. Familien verweilten oft länger, da auch für die jüngsten Besucher zahlreiche Animationen angeboten wurden.

Große Aufmerksamkeit zog eine Schokoladenfontäne auf sich, die sich rasch zum Publikumsmagneten entwickelte. Dort konnten die Besucher kleine Kekse in die flüssige Schokolade tauchen, was dazu führte, dass sich vor dieser Attraktion eine lange Schlange geduldiger Naschkatzen bildete.

Ein Höhepunkt war die Möglichkeit, direkt mit den Produzenten ins Gespräch zu kommen. Viele Aussteller kamen aus kleinen Manufakturen und erzählten mit sichtbarem Stolz von ihrer Arbeit. Diese persönliche Note verlieh dem Ereignis eine besondere Authentizität und unterschied es von gewöhnlichen Märkten. Während des gesamten Wochenendes strömten Besucher über den Platz, und die Altstadt zeigte sich von ihrer lebendigsten Seite. Die Mischung aus Düften, Musik und Stimmen erzeugte eine beinahe festliche Stimmung. Am Ende blieb der Eindruck eines gelungenen Debüts, das die Stadt für einige Tage zur süßesten Adresse der Region gemacht hatte.


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