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Das Berliner Schloss wird von linker politischer Seite böswillig angefeindet und verleumdet
Bild: Shutterstock.comDas Berliner Schloss wird von linker politischer Seite böswillig angefeindet und verleumdet

Streit ums Humboldt-Forum

Sie zielen aufs Schloss – doch sie meinen das ganze Land

Im rekonstruierten Hohenzollernbau hat ein Milieu die Herrschaft übernommen, das von reiner Vaterlandsverachtung getrieben wird

Hans Heckel
28.04.2026

Der Rauswurf des Fördervereins Berliner Schloss aus dem Humboldt-Forum (die PAZ berichtete) hat Wellen geschlagen. Allein diesem Verein und den von ihm mobilisierten privaten Spendern ist es zu danken, dass die barocke Fassade zurückgekehrt ist und so das zerschundene Herz der deutschen Hauptstadt zumindest ein wenig geheilt wurde. Schon deshalb macht die Verbannung sprachlos.

Die Sprachlosigkeit weicht der Wut, wenn man sich die Personen und Milieus betrachtet, die hinter dem ungeheuerlichen Schritt stehen. Im äußerlich wiederaufgebauten Schloss haben Kreise die Macht übernommen, die von Anfang an gegen die Wiederkehr dieses Symbols deutscher Geschichte, Kultur und Tradition angekämpft hatten (siehe S. 3). Nun trachten sie danach, die Scharte auszuwetzen, indem sie das großartige, historische Schlossprojekt von innen heraus Schritt für Schritt entleeren.

Was hier an die Oberfläche quillt, geht weit über dieses zentrale Monument deutscher und preußischer Geschichte hinaus. Wie unter dem Brennglas zeigt sich die Haltung maßgeblicher Kreise der Republik gegenüber Deutschland an sich. Die deutsche Vereinigung von 1990 hatte ihnen einen Tiefschlag versetzt. In der „Deutschland nie wieder“-Phalanx tummelte sich seinerzeit auch die Grünen-Politikerin Claudia Roth. Als Kulturstaatsministerin arbeitete sie sich später während der Ampelzeit auch am Hohenzollernschloss ab.

Roths Parteifreund Robert Habeck ist mit zwei Sprüchen legendär geworden: Mit Deutschland habe er noch nie etwas anfangen können, und: Vaterlandsliebe habe er stets zum Kotzen gefunden. Was bei beiden und in ihrem gesamten Lager hervorlugt, nennt die Wissenschaft „Oikophobie“. Der Begriff ist bezeichnenderweise kaum bekannt, umso mehr aber sein Gegenstück, die „Xenophobie“, landläufig mit Fremdenfeindlichkeit übersetzt. Oikophobie dagegen beschreibt die Ablehnung, die Verachtung oder gar den Hass gegen die eigene Kultur, das Heimatland oder dessen Tradition – und mithin gegen das eigene Volk, sofern es sich zu seiner nationalen Identität bekennt. Dass hierbei ein nationales Monument von der symbolischen Tragweite des Berliner Schlosses besonders ins Visier gerät, versteht sich von selbst.

Unter dem vorgeschobenen „Bekenntnis zur Weltoffenheit“ (Roth) soll dieses nationale Symbol im Brei globaler Beliebigkeit aufgelöst werden. Und was an nationaler Symbolkraft beim besten Willen nicht unsichtbar zu machen ist, dreht man mit negativen Bezügen (wie einem „postkolonialen“ Bronze-Pfeil in der Fassade) ins Negative.

Das Ziel ist nur Zerstörung

Die das tun, sind nur auf Zerstörung des Eigenen, Nationalen aus. Selbst nach zwei verheerenden Weltkriegen, nach gewaltigen Gebietsamputationen und der nachhallenden, jahrzehntelangen Teilung des Rests, nach der Vernichtung von Kulturdenkmälern und ganzen Städten in welthistorisch unvergleichlichem Ausmaß ist ihnen Deutschland immer noch nicht kaputt genug. Die Heilung nationaler Wunden, wofür die Rekonstruktion des Schloss-Äußeren steht, empfinden sie als kaum zu ertragende Niederlage auf ihrem Feldzug der Zerstörung. Nun, da sie es geschafft haben, die Herrschaft über das Gebäude zu erlangen, zersetzen sie dessen nationale Symbolkraft gleichsam von innen heraus.

Bezeichnend für diese Strömung ist die Zerstörungswut in ihrer Reinheit. Sie stellen dem, was sie verwüsten wollen, kein konstruktives, eigenes Modell gegenüber. Schreiend offensichtlich wird diese reine Destruktivität in der Migrationsfrage. Einerseits pflegen grün-linke Kreise in Frauen- und Geschlechterfrage eine Hypersensibilität, die immer öfter ins absurd Hysterische fällt. Andererseits fördern sie die ungezügelte Masseneinwanderung aus Kulturkreisen, in den Frauen- und Geschlechter-Rollenbilder tradiert sind, die weit hinter das zurückfallen, was die ersten Frauenrechtlerinnen vor Generationen in Europa vorfanden und – zum Glück erfolgreich – zu bekämpfen begannen.

Dass die Integrationsfähigkeit Deutschlands dabei rettungslos überfordert wird, ist ihnen letztlich egal, auch wenn es nicht zuletzt die Migranten selbst sind, die unter dieser Überforderung zu leiden haben. Sie werden nicht willkommen geheißen als wertvolle neue Mitbürger, das sind sie nur in der Propaganda. Die wahre Rolle, die ihnen die Deutschland-Verächter zugedacht haben, ist die des Rammbocks, der das Hiesige ablösen soll – ganz gleich, was dem dann folgt. Egal ist daher auch, was aus den Migranten dann wird, vom Schicksal der Deutschen ganz zu schweigen.

Besonders fanatische Deutschland-Verächter haben bereits vorgeschlagen, die Barockfassade des Schlosses absichtlich zu ramponieren. Etwa durch „Kunstinstallationen“, die sichtbar das Ziel verfolgen, dem Gebäude jede Eleganz und Ausstrahlung zu rauben, indem man es mit hässlichen An- und Vorbauten komplett entstellt.

Wenn das auf diese Weise geschundene Berliner Schloss zu einem Ort verkommt, den niemand mehr bewundert und den fast kein Mensch mehr besuchen mag, wird es die Zerstörer ebenso wenig kümmern wie das Schicksal eines gesellschaftlich zerrütteten, national orientierungslosen Deutschland. Ist die Zerstörung vollbracht, ist ihr Werk getan, das reicht ihnen.
Dem muss sich entgegenstellen, wem dieses Land noch etwas bedeutet. Der Rauswurf des Fördervereins Berliner Schloss durch die Leitung des Humboldt-Forums muss verstanden werden als Mosaikstein in einer viel größeren, grundlegenderen Auseinandersetzung. Dabei geht es eben nicht allein um ein kulturhistorisch zentrales Symbol, es geht vor allem um das, wofür es steht: Deutschland an sich. Und damit die Frage, ob unser Land als Nation eine Zukunft haben soll. Denn es ist ein Angriff auf Deutschland.


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Kommentare

sitra achra am 05.05.26, 14:08 Uhr

Ich würde dieses destruktive Verhalten der enthirnten und völlig perversen linken Figuren dem Stockholmsyndrom zuordnen. Diese miesen Negativisten hängen an den Lippen der alliierten Deutschlandhasser und Massenmörder, die wie Churchill und Roosevelt ursprünglich das gesamte deutsche Volk ausrotten wollten. Der kalte Krieg beendete diesen durch Morgenthau begonnenen aussichtsreichen Plan jedoch. Das ist für diese triste rote Bande aber kein Grund, dieses hehre Ziel aufzugeben. Gerechterweise schaufeln sie sich mit dem Verlust der nationalen Identität aber ihr eigenes Grab. Ich glaube kaum, dass sich irgendeine irdische Gemeinschaft noch um sie kümmern bzw. sie in ihrer Mitte aufnehmen würde, wenn sie ihr Lebensziel erreicht haben würden. Skurril und lächerlich finde ich auch, dass der Speckdäne Habeck gleichlautende antidänische Hassparolen in Dänemark nicht zu äußern wagt, aber das sind ja denn die "Guten"!

Rolf Lindner am 30.04.26, 16:24 Uhr

Die Zerstörungswut der Roten gegen das Traditionelle hat mein Heimatstädtchen, Buckow/Märkische Schweiz, ab wenige Jahre nach dem Krieg erleben dürfen. Das Grafenschloss wurde, obwohl nur der linke Flügel - wodurch ist mir unbekannt - zerstört war, wurden Mittelteil und rechter Flügel, also das gesamte Schloss abgerissen, nachdem vorher schon die Wirtschaftsgebäude dem Erdboden gleichgemacht worden waren. In späteren Jahren wurden als letztes das Kavaliers- und das Gärtnerhaus abgerissen, statt diese zu restaurieren, so dass von dem gesamten Komplex nichts übrig ist. Desweiteren wurde eine Villa im Stadtzentrum abgerissen und weitere attraktive Gebäude abgetragen, statt diese zu restaurieren.

Fazit:

Was würde wohl in unsren Tagen
der alte Brecht zu all dem sagen,
dass wenig nur von dem verblieb,
als er Buckows Elegien schrieb?
Verscherzt hat sich das Volk Vertrauen,
auf das der Staat will nicht mehr bauen,
folgt dem Rat, den Brecht erzählt,
ein neues Volk der Staat jetzt wählt.

(siehe: Buckower Eliegien, Die Lösung)

Peter Wendt am 29.04.26, 13:59 Uhr

Von den meisten Zeitgenossen noch unbemerkt tobt in Deutschland ein KULTURKAMPF, der unerbittlich gegen alles deutsche sowie die positiven Aspekte der deutschen Geschichte vorgeht. Dieser Hass und die fanatische Zerstörungswut lässt sich nicht rational fassen, sondern ist wahrscheinlich in den Defiziten der Erziehung und Bildung heutiger Politiker zu suchen. Verwöhnt und verweichlicht, charakterschwach sehen diese Leute sich als Opfer erfolgreicher Eltern, denen es nicht gelungen ist ihren Kindern Anstand und Respekt beizubringen.

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