Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung
Vor 75 Jahren vervollkommnete die UdSSR die Inbesitznahme der ostpreußischen Hauptstadt durch deren Umbenennung nach dem kurz zuvor verstorbenen Vorsitzenden des Präsidiums ihres Obersten Sowjets
Achtundachtzig Tage lang wurde 1946 in amtlichen sowjetischen Dokumenten ein Name verwendet, der zumindest noch an die fast 700-jährige deutsche Geschichte Königsbergs erinnert. Am 7. April des Jahres hatte Josef Stalin den nördlichen Teil Ostpreußens mit Ausnahme des Memelgebiets, das er Litauen zuschlug, als „Königsbergskaja Oblast“ offiziell Russland angegliedert. Nach gut einem Vierteljahr verschwand diese Bezeichnung wieder. Mit einem Erlass des Obersten Sowjets der UdSSR vom 4. Juli 1946 wurde die Stadt in „Kaliningrad“ umbenannt. Die neue Verwaltungseinheit an der Ostsee hieß damit fortan „Kaliningradskaja Oblast“. Namensgeber war der am 3. des Vormonats in Moskau verstorbene Michail Kalinin, als Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets formelles Staatsoberhaupt der Sowjetunion sowie ein loyaler Handlanger Stalins und Unterstützer des stalinistischen Terrors.
Zum Zeitpunkt der Umbenennung lebten schätzungsweise noch 45.000 bis 50.000 Deutsche in Königsberg. Als die Rote Armee die zur Festung erklärte Stadt am 9. April 1945 eingenommen hatte, befanden sich noch etwa 110.000 deutsche Zivilisten in den Trümmern. Für die Überlebenden begann nach der Kapitulation eine Zeit des Hungers, der Gewalt, der Ausplünderung und der Zwangsarbeit. Insbesondere in den Tagen nach der Kapitulation war die deutsche Bevölkerung den einströmenden Rotarmisten, die auf der Suche nach „Frauen und Uhren“ durch die Keller und Lazarette zogen, völlig schutzlos ausgeliefert. Tausende Deutsche wurden aus der zerstörten Stadt in andere Teile des nördlichen Ostpreußen getrieben. Die Märsche durch das verwüstete Land forderten zahlreiche Opfer und gingen als Todesmärsche in die Erinnerung der Betroffenen ein.
In den folgenden 14 Monaten halbierte sich die Zahl der Deutschen im Königsberger Gebiet. Bedingt durch den totalen Zusammenbruch der Infrastruktur, verheerende Seuchen wie Flecktyphus, Ruhr und Malaria sowie eine extreme Hungersnot starben Zehntausende. Zivilisten, vor allem Frauen, Jugendliche und arbeitsfähige Männer, wurden zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt. Tausende Kinder, die sogenannten „Wolfskinder“, flohen in dieser Zeit hungernd in die Wälder Litauens.
Eindringlich beschrieben hat diese Tragödie Hans Graf von Lehndorff in seinem „Ostpreußischen Tagebuch“. Als Arzt erlebte und dokumentierte er das Ende der Stadt aus der Perspektive des medizinischen Helfers. Lehndorff erlebte die Zeit nach dem 9. April 1945 als eine Abfolge von Hunger, Gewalt, Krankheiten und dem Zusammenbruch jeder staatlichen Ordnung. Angesichts von Plünderungen, Vergewaltigungen, Brandstiftungen und Morden notierte Lehndorff: „Kann man überhaupt von diesen Dingen schreiben, den furchtbarsten, die es unter Menschen gibt?“
Austausch der Bevölkerung
Historiker gehen davon aus, dass zwischen 1945 und 1948 mehr als 90.000 Deutsche im nördlichen Ostpreußen einschließlich Königsberg starben. Die Sowjetführung entschied zunächst, die Deutschen, die überlebt hatten, als Arbeitskräfte im Gebiet zu behalten. Der eigentliche Startschuss für die massenhafte zivile sowjetische Besiedlung fiel am 9. August 1946 mit dem Geheimerlass Nr. 1779-793s des Ministerrats der UdSSR mit dem Titel „Über die Besiedlung des Königsberger Gebietes“. Als die sowjetische Führung im Oktober 1947 mit der systematischen Vertreibung der verbliebenen Deutschen begann, wurde der Bahnhof von Insterburg [Tschernjachowsk] zum tragischen logistischen Nadelöhr. In dem dortigen zentralen Durchgangslager wurden die Menschen unter katastrophalen Bedingungen gesammelt, bevor die Güterzüge in Richtung Westen rollten. Insgesamt wurden in der gesamten Oblast nur noch rund 20.000 bis 25.000 überlebende Deutsche registriert. Im Laufe des Jahres 1949 wurden die Deportationsmaßnahmen weitgehend abgeschlossen. In Königsberg befanden sich danach bis auf wenige Einzelfälle keine deutschen Bewohner mehr. Einzelne Spezialisten, Kriegsgefangene oder gemischt-ethnische Familien blieben teilweise noch einige Jahre im Gebiet.
Der überwiegende Teil der Deutschen aus dem Raum Königsberg wurde in die Sowjetische Besatzungszone Deutschlands (SBZ) transportiert. Die Transporte liefen vor allem 1948. Zwischen August und Oktober 1948 verließen allein 21 Transporte mit mehr als 42.000 Deutschen das Königsberger Gebiet in Richtung SBZ. Die letzten Transporte erfolgten bis Anfang 1950.
Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung blieb die Stadt für über vier Jahrzehnte ein sowjetisches Sperrgebiet. Dieser Status war auch der Hintergrund einer zweijährigen Geheimoperation, die in den Anfangsjahren der DDR ablief. Dabei wurden fünfzig Teilnehmer eines Sonderlehrgangs der Volkspolizei See (VP-See) ab dem Jahr 1952 in die Region Königsberg kommandiert.
Es handelte sich um ausgewählte Offiziere und Offiziersschüler, die oft gerade die Seepolizeischule in Stralsund-Parow absolviert hatten und nun eine zweijährige militärische Ausbildung in der Kaliningrader Oblast durchliefen. Da das Vorhaben eklatant gegen das alliierte Demilitarisierungsgebot des Potsdamer Abkommens verstieß, war strengste Konspiration oberstes Gebot. Die DDR-Kader waren während ihres gesamten Aufenthalts in sowjetische Uniformen gekleidet und streng als sowjetische Seeleute legendiert.
Austausch der Namen
Die vormaligen Stützpunkte der Kriegsmarine in Ostpreußen, etwa der Kriegshafen in Pillau [Baltijsk], waren nach dem Krieg zum Teil intakt von der sowjetischen Baltischen Flotte übernommen worden. Das Gebiet um Königsberg war für die geheime Ausbildung besonders geeignet, da es als militärisches Sperrgebiet komplett von der Außenwelt abgeriegelt war. Zu den Absolventen dieses bis 1954 dauernden Sonderlehrgangs in Pillau, die später das Rückgrat der 1956 geschaffenen Volksmarine bildeten, gehörten die Spitzenmilitärs Konteradmiral Herbert Bernig und Vizeadmiral Günther Pöschel.
Die systematische Ansiedlung von Sowjetbürgern im nördlichen Ostpreußen war bereits im Sommer und Herbst 1945 angelaufen, also noch bevor das Gebiet offiziell als Oblast der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) angegliedert wurde. Zunächst kamen Militärangehörige, NKWD-Mitarbeiter, Verwaltungsbeamte und Spezialisten. Sie sollten die sowjetische Herrschaft sichern und die Verwaltung aufbauen.
Nach der Einrichtung der „Königsbergskaja Oblast“ am 7. April 1946 begann die organisierte Ansiedlung von Kolchosbauern, Fabrikarbeitern und demobilisierten Soldaten aus den vom Krieg verwüsteten Regionen Russlands – insbesondere aus Brjansk, Kursk und Pskow – sowie aus Weißrussland und der Ukraine. Begleitet wurde diese Epoche von einer paradoxen Entwicklung.
Während Moskau im Juli 1946 beschloss, die Region wirtschaftlich schnellstmöglich in die UdSSR zu integrieren und systematisch Sowjetbürger anzusiedeln, lähmte der parallel stattfindende, unkoordinierte Abtransport von Fabrikanlagen als Reparationen den Neustart.
Parallel zur Deportation der Deutschen erhielten praktisch alle Städte, Dörfer, Flüsse und Landschaften des nördlichen Ostpreußens russische Namen. Ein großer Teil des materiellen Erbes Ostpreußens – zahlreiche Kirchen, Gutshäuser, Friedhöfe und historische Stadtquartiere – wurde zerstört, vernachlässigt oder zweckentfremdet. Mit der Sprengung des Königsberger Schlosses im Jahr 1968 beseitigte die Sowjetunion schließlich auch das bedeutendste Symbol der deutschen Geschichte der Stadt.
Kersti Wolnow am 03.07.26, 06:03 Uhr
Mit der von Kräften der US-Ostküste organisierten und finanzierten Oktoberrevolution begann Europas menschliche Tragödie der Völkermischung und der Erschaffung des neuen Menschen, welche bis heute Folgen für uns alle hat. Völkermischmasch und "der neue Mensch" sind eine unerhörte und anmaßende sozialistische Überheblichkeit der Volkserziehung. Der "neue" Mensch stellt sich seit 1917 bis heute weltweit über die Natur und Moral. Er vernichtet Leben, Tradition und Kultur und löscht Geschichte aus oder schreibt sie um. Bildhaft wird das in Rußland an der Umbenennung von Königsberg und der Sprengung des Schlosses.
Heute ist das Ziel nicht territorial begrenzt "der nicht-christliche Sowjetmensch", sondern global der Zwitter ohne Geschlecht und ohne Moral, der Wahnsinn der aktiven Völkermischer des Westens, dem sich Putin teilweise (noch) widersetzt.
Eine Aufarbeitung dieses Verbrechens von 1917 sucht man aber bis heute in Rußland vergebens.
Dort werden diese furchtbare Revolution samt Vaterländischem Krieg feierlich begangen. Putin und seine Genossen lügen von Nazis, um die es damals gar nicht ging, wie Churchill selbst zugab. Aber die ganze UdSSR war eine Mißgeburt der Ostküste und gibt das bis heute nicht zu. Es geht heute Rußland und den USA nur um die Herrschaft in Kerneuropa, die Mittelmacht wurde ja 1918 erfolgreich ausgeschaltet, ebenso wie das osmanische Reich. Der Nahe Osten wird seit 1948 zum Brennpunkt ewigen Krieges.
Zwar sehe ich heute in Rußland die Wiederherstellung der orthodoxen Kirche, aber nicht die der russischen Kultur. Rußland hat sein Herz verloren durch die über 100 Jahre alte Lüge auch uns Deutschen gegenüber. Mit Völkermischmasch schafft man auch keine Tradition und Kultur, das hat die russische Führung bis heute nicht begriffen, wenn sie uns unzufriedene Traditionsbewußte aus dem Westen zu sich einlädt. Ich zerstöre durch meine Anwesenheit keine fremden Kulturen, sondern kämpfe vor Ort um die Wiederherstellung unserer eigenen.