29.05.2024

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Verkehrserziehung

Allenstein hat einen neuen Übungsplatz für Radfahrer

Alle Schüler müssen sich einer Prüfung unterziehen, bevor sie am Straßenverkehr teilnehmen dürfen

Dawid Kazanski
06.10.2023

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres wurde auf dem asphaltierten Platz vor der Grundschule Nr. 30 in der Allensteiner Wohnsiedlung Pieczewo der erste Verkehrsübungsplatz für Radfahrer in der Stadt eröffnet. Er steht allen Interessierten offen. An den Nachmittagen treffen sich hier gerne ganze Familien. Es ist ein Ort, an dem Jugendliche und Kinder ihre Geschicklichkeit im Straßenverkehr auf Straßen mit horizontalen und vertikalen Schildern testen können. In der Republik Polen müssen minderjährige Radfahrer, die mindestens zehn Jahre alt sind, eine Fahrradkarte, eine Art Fahrradführerschein, erwerben, wenn sie auf der Straße fahren wollen. Dafür müssen sie eine Prüfung bestehen, die sie meist in der Schule ablegen können.

Das Interesse an dem neuen Übungsplatz ist bereits jetzt groß. „Wir haben zahlreiche eifrige Eltern mit Kindern, die die aufgemalten Straßen bereits nutzen“, sagte Anna Staryk, die Direktorin der Schule. Der Verkehrsübungsplatz wurde auf Initiative der örtlichen Gemeinde im Rahmen des Allensteiner Bürgerbudgets eingerichtet.

Der Verkehrsübungsplatz kann von jedermann auch als Vorbereitung auf den Erwerb der obligatorischen Fahrradkarte genutzt werden. Auf dem Platz können dann auch Fahrradkartenprüfungen abgelegt werden. Die Grundschulleitung hat allerdings noch darüber hinausgehende Pläne für den neuen Verkehrsübungsplatz. Künftig sollen dort Wettbewerbe für Schüler aus verschiedenen Schulen stattfinden.

In Zukunft auch Schulwettbewerbe
„Wir wollen, dass der Platz ein Ort für Fahrradkartenprüfungen ist, und wir wollen, dass es ein Ort ist, der Spaß macht. Deshalb sind zwischen den Straßen Felder aufgemalt, auf denen Kinder spielen und wie auf einem Brett herumspringen können. Der Ort ist einladend. Ich bin sehr stolz darauf, dass er dank den Menschen und ihrer großen Entschlossenheit gebaut werden konnte – zuerst durch die Unterschriftensammlung für das Allensteiner Bürgerbudget, dann durch die Entschlossenheit des Rathauses und des Stadtpräsidenten, die unsere Initiative unterstützte, und durch die Firma, die ihre Arbeit professionell ausführte“, sagte die Schulleiterin in einem Interview mit örtlichen Medien


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Kommentare

Chris Benthe am 07.10.23, 09:02 Uhr

Na, da bin ich aber beruhigt, dass es im deutschen Allenstein jetzt endlich einen Radlerübungsplatz gibt ! Keine Reparationen ! Rückgabe deutscher Gebiete ! Entschädigung der Vertriebenen!

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