19.09.2020

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Prestigeträchtiges, aber nicht unumstrittenes Bauprojekt: Mittels eines Durchstichs durch die Frische Nehrung entsteht im südlichen Ostpreußen ein Seekanal
Foto: Screenshot Euro NewsPrestigeträchtiges, aber nicht unumstrittenes Bauprojekt: Mittels eines Durchstichs durch die Frische Nehrung entsteht im südlichen Ostpreußen ein Seekanal

Frische Nehrung

Bauarbeiten am Durchstich schreiten voran

Die ersten Fortschritte zeigen sich beim Bau der Schleuse, der Brücke und des Seekanals

05.09.2020

Die Bauarbeiten am geplanten Seekanal, der auf der Frischen Nehrung das Frische Haff mit der Danziger Buch verbinden soll, schreiten voran. Dieser soll der polnischen Schifffahrt einen direkten Zugang zur Ostsee sichern, ohne den Weg über den angrenzenden, russischen Teil Ostpreußens nehmen zu müssen.

Die Arbeiten werden gleichzeitig an beiden Ufern der Frischen Nehrung durchgeführt. Auf der Südseite wurden bereits die Arbeiten an den Abdichtungswänden beendet. Einen Fortschritt gibt es auch schon beim Bau der Brücke, der Schleuse und des Schifffahrtskanals. Alle Gewerke verliefen bisher gemäß dem Zeitplan. Auf der Haffseite werden Baggerarbeiten durchgeführt, die mit der Schaffung einer künstlichen Insel im Haff zusammenhängen. Die Insel entsteht 2,5 Kilometer vom Ufer entfernt, in Höhe der Ortschaft Probbernau (bei Kahlberg). Auf der Seite der Danziger Bucht werden Wellenbrecher von 400 Metern Länge gebaut. Die Arbeiten werden von einem schwimmenden 80 Meter langen Ponton aus durchgeführt. Die „schwimmenden" Arbeiten werden durch Sturm und Wellen erschwert. Die Wellenbrecher sollen die Einfahrt der Schiffe in den Kanal erleichtern. Das Material auf dem Bauplatz reicht für den Bau des Kanals und der Straße.

Gegen den Bau des Nehrungs-Durchstichs sprachen sich wiederholt Umweltschützer aus, die nicht nur bei der Entsorgung der ausgebaggerten Erde ein Problem sehen, sondern besonders auch die Zerstörung der Nistplätze von Wasservögeln anprangern.

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Kommentare

Chris Benthe am 07.09.20, 18:09 Uhr

Polen und sein ewiges Trauma mit den Ostsee-Zugängen. War schon in den Dreißiger Jahren ein Grund, sich den kalkulierten Krieg um Danzig von den Garantiemächten absegnen zu lassen, trotz größter deutscher Zugeständnisse. Die deutsche Diplomatie war zu blöd, um die abzusehende polnische Niederlage im Nervenkrieg abzuwarten, sprich: deren Angriff auf deutsches Territorium. Dann hätte es auch keiner Gleiwitz-Aktion bedurft. Genaugenommen habe die Polen auch heute kein Recht, diese Durchstich-Maßnahme durchzuführen. Es handelt sich nach wie vor um deutsches Gebiet.

Siegfried Hermann am 06.09.20, 08:52 Uhr

Werden jetzt auch Soros-Berufs-Umweltschwätzer ins poln. verwaltete Ostpreußen delegiert???

Auf gut 70 Km (!) Nehrung wollen die Piepmätze ausgerechnet die gerade mal 100 m breite Schneise zum Brü(s)ten beanspruchen!? Wie idiotisch ist das denn!!! Schick denen einfach ein Horde durchgeknallter Klima-FFF-Kids auf den Hals mit dem Versprechen das "Unmengen" CO2 eingespart werden kann, wenn die Küstenkutter die Abkürzung nehmen. Kein CO2. Guud. Vögel guud. Alles guud.
Jetzt mal ernsthaft.
Das hätte vor 70 Jahren der Reichsarbeitsdienst längst erledigt gehabt, wenn nicht dieser von CoL und Churchill geplante bekloppte Krieg dazwischen gekommen wäre. Und kein Hahn bzw Vogel würd heute ein Brut-Gschrei drum machen.

Moin!

Chris Benthe am 05.09.20, 10:04 Uhr

Wäre Ostpreußen noch deutsch, wäre dieser Umweltfrevel nicht notwendig. Amen.

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