01.08.2021

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Christian Jung: „Staats-ANTIFA. Die heimliche Machtergreifung der Linksex­tremisten“, Kopp-Verlag, Rottenburg 2020, gebunden, 285 Seiten, 19,99 Euro
Christian Jung: „Staats-ANTIFA. Die heimliche Machtergreifung der Linksex­tremisten“, Kopp-Verlag, Rottenburg 2020, gebunden, 285 Seiten, 19,99 Euro

Antifa

Die linksextreme Organisation wird staatlich gefördert

Buchautor Christian Jung belegt, wie mit Steuergeldern der sozialistische Klassenkampf in Deutschland finanziert wird

Bernd Kallina
20.03.2021

Mit „Staats-ANTIFA. Die heimliche Machtergreifung der Linksextremisten“ legt Christian Jung ein weiteres Werk zu diesem brisanten Thema vor, dem er sich schon 2016 zusammen mit Torsten Groß in „Der Links-Staat“ erstmals ausführlich gewidmet hat. Seine Neuerscheinung stellt eine vertiefende Beweisführung der kritischen Thesen über staatlich geförderten Linksextremismus dar. Der ewige Traum vom sozialistischen Klassenkampf werde zum großen Teil mit unseren Steuergeldern finanziert, und dabei trete schier Unglaubliches zu Tage: Während zu Zeiten des Kalten Krieges die Millionen für linksextreme Strömungen reichhaltig aus der DDR flossen, würden sie heute großzügig von den Bürgern des vereinigten Deutschland aufgebracht.

Bereits im Jahr 2001 eröffnete die rot-grüne Bundesregierung der linken und linksextremen Szene die Steuertöpfe unter den Parolen: „Kampf gegen Rechts“ oder „Aufstand der Anständigen“. Dabei operierten die Kampagnen-Akteure seit Beginn mit der semantischen Betrugsformel „rechts gleich rechtsradikal“. Seitdem hat die Antifa einen geradezu beispiellosen Aufschwung erlebt, und dieser Siegeszug verdankt seinen Erfolg nicht nur dem etablierten rot-rot-grünen Mi-lieu, nein, er wird auch durch Steigbügelhalter der bürgerlichen Mitte, das heißt von Vertretern der Merkel-CDU (inklusive der bayerischen CSU), direkt und/oder indirekt massiv gefördert.

Jüngstes Beispiel: Ende November 2021 wurde unter Führung von Kanzlerin Merkel ein Maßnahmenpaket gegen „Rassismus und Rechtsextremismus“ verabschiedet, das einen Aktionskatalog von 89 Punkten umfasst, 1,1 Milliarden Euro kostet, sich auf den Zeitraum von 2021 bis 2024 erstreckt und der „Förderung der demokratischen Zivilgesellschaft“ der Durchsetzung einer multikulturellen Einwanderungsgesellschaft gegen den Widerstand eines Großteils der Einheimischen, der Ablenkung von weitgehend gescheiterten Integrationsbemühungen kulturfremder Ausländer und der Bekämpfung der größten Oppositionspartei im Deutschen Bundestag dienen soll.

Skandalöse Sachverhalte

Das lesenswerte Werk von Jung, der als Beamter der größten kommunalen Ausländerbehörde für Ausweisungen und Abschiebungen in München zuständig war, thematisiert in mehr als zehn Kapiteln skandalöse Sachverhalte am laufenden Band. So begann der „Kampf gegen Rechts“ mit der Lüge über die Verantwortlichkeit eines Anschlags auf eine Synagoge in Düsseldorf am 2. Oktober 2000. Die Täter waren aber gar keine „bösen Rechten“, sondern zwei arabischstämmige junge Männer, die sich an behaupteten Verbrechen Israels rächen wollten.

Auf ähnlichem Fake-News-Niveau befand sich im gleichen Jahr die wochenlange Kampagne über einen vermeintlich rassistischen Mord im Schwimmbad des sächsischen Ortes Sebnitz. Angeblich hätten Neo-Nazis dort den „kleinen Joseph“, Sohn eines Irakers, ertränkt. Doch bald stellte sich heraus, dass der Junge an einem Herzleiden starb.

In welcher Form die Gefahr von „rechts“ manipulativ hochgespielt wird, belegt der Autor in den Kapiteln „Wie der Verfassungsschutz linksextreme Straftaten vertuscht“ und „Wie der Bund und Bayern linke Straftaten gegen Polizeibeamte verheimlichen“. Massive statistische Fälschungen im Extremismusbereich verschleiern bewusst das wahre Ausmaß der linksextremistischen Bedrohungen. Abenteuerlich dabei: Die Fake-Akteure sitzen in den Leitungsorganen der Sicherheitsbehörden selbst.

Die skandalöse Ungleichbehandlung der Extremismussparten von „links“ und „rechts“ verdeutlicht der Autor im Kapitel „Keine Distanzierung von Gewalt: Wie die Rote Hilfe linksextreme Straftäter unterstützt“. Während eine als rechtsextrem bezeichnete „Hilfsgemeinschaft für nationale politische Gefangene und deren Angehörige“ (HNG) 2011 verboten wurde, kann die „Rote Hilfe“ weiterhin ihre Sympathien für die RAF zum Ausdruck bringen, „indem sie deren Verbrechen verharmlost oder gar legitimiert“, wie der Autor anführt. Verbotserwägungen in Richtung „Rote Hilfe“ verliefen im Sande. Zwar forderte der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster 2018 vom Bundesinnenminister Horst Seehofer die Prüfung eines Verbots, doch geschehen ist danach nichts.

Weniger heimlich, sondern ganz offensichtlich ist die linke und linksextreme Dominanz in meinungsprägenden Bereichen unserer Massenmedien, vor allem bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Darauf geht Jung in mehreren Kapiteln ein und veranschaulicht seine Thesen und Fakten an der Berichterstattung über die von Linksextremisten inszenierten bürgerkriegsähnlichen Zustände in Hamburg während des G20-Gipfels 2017. Die konnten zwar in der medialen Wahrnehmung wegen der unübersehbaren Gewalt nicht übergangen werden, aber: Wäre sie von „Rechts“ gekommen, hätte sie eine vergleichsweise monatelange und überdimensionale Form angenommen.

Jung zitiert den Münchener Publizisten Oliver Bendixen, der die Unverhältnismäßigkeit medialer Resonanzen am Beispiel extremistischer Gewalt-Logistik hervorhebt: „Stellen wir es uns umgekehrt vor. Es gäbe in München ein von Neonazis besetztes autonomes Zentrum, von dem aus permanent solche Aktionen ausgehen. So ein rechtes Zentrum, das bestünde keine zwei Tage“.

Mobilisierungsräume linksextremer Gewalt, üppig gefördert durch öffentliche Mittel, existieren aber vielfältig in der Bundesrepublik Deutschland munter weiter. Bei Kenntnis der vom Autor umfassend dargestellten Hintergründe erübrigt sich dann die Frage: Cui bono?



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