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Die Auflage beträgt rund 2,9 Millionen: 85-Cent-Sonder- postwertzeichen  „75 Jahre Grundgesetz“
Foto: Bundesministerium der FinanzenDie Auflage beträgt rund 2,9 Millionen: 85-Cent-Sonder- postwertzeichen „75 Jahre Grundgesetz“

Grundgesetz

Doppelte Würdigung des 75. Jubiläums

Das Bundesfinanzministerium gibt sowohl ein 85-Cent- Sonderpostwertzeichen als auch eine 20-Euro-Sammlermünze heraus

PAZ
13.05.2024

Das Bundesministerium der Finanzen nimmt das Jubiläum „75 Jahre Grundgesetz“ zum Anlass sowohl für ein Sonderpostwertzeichen als auch für eine 20-Euro-Sammlermünze. Beide wurden am 29. April in Bonn durch Bundesfinanzminister Christian Lindner der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Gestaltung des Postwertzeichens und der Ersttagsstempel stammen von Andreas Ahrens aus Hannover. Die Briefmarke hat einen Wert von 85 Cent. Sie wird in einer Auflage von rund 2,9 Millionen Exemplaren gedruckt und ist seit dem 2. Mai in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich.

Die Münze besteht aus Sterlingsilber (Ag 925). Sie hat eine Masse von 18 Gramm, einen Durchmesser von 32,5 Millimetern und wird in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz hergestellt.

Die Münzen in der Prägequalität Stempelglanz werden mit einer Auflage von rund 620.000 Stück zum Nennwert 20 Euro von der Deutschen Bundesbank in den Verkehr gebracht und sind dort, ab dem 23. Mai, aber auch bei einigen Banken und Sparkassen, erhältlich.

Die Gesamtauflage der Münze in der höherwertigen Sammlerqualität Spiegelglanz, beträgt maximal einhunderttausend Stück. Die Münzen können bei der Münze Deutschland online unter www.muenze-deutschland.de, bestellt werden. Die Münze Deutschland ist die offizielle Verkaufsstelle des Bundes für Sammlermünzen.

Der Entwurf der Münze stammt von dem Künstler Detlef Behr aus Köln. Auf der Bildseite wird das am oberen rechten Rand geprägte Münzthema „75 Jahre Grundgesetz“ mittels einer Komposition aus der Jubiläumszahl „75“ und der geläufigen Bezeichnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland „GG“ im Zentrum der Münze repräsentiert. Im oberen Münzdrittel wird der erste Satz des ersten Artikels des Grundgesetzes wiedergegeben: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Die Textzeilen werden durch ein radial angeordnetes Punktraster fortgesetzt und optisch zu einem Kreis verbunden. Diese abstrakte Andeutung der parlamentarischen Sitzordnung soll die Verbindung des Bekenntnisses zur Unantastbarkeit der Menschenwürde mit dem zum Parlamentarismus verbinden. Der plakative Entwurf soll die Modernität des Grundgesetzes zum Ausdruck bringen.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „G“ der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, Prägestätte Karlsruhe, die Jahreszahl 2024 sowie die zwölf Europasterne. Zusätzlich ist die Angabe „SILBER 925“ aufgeprägt.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „IM BEWUSSTSEIN SEINER VERANTWORTUNG“.


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Kommentare

H. Schinkel am 16.05.24, 01:01 Uhr

Ohweh, da werden 75 Jahre Besatzungsrecht mit einer Sondermünze und Sonderbriefmarke "gefeiert".
Das ist schon starker Tobak.

Kersti Wolnow am 14.05.24, 11:09 Uhr

Die Würde des Menschen ist unantastbar? Dagegen wurde durch den komischen Maskenzwang schon mal verstoßen. Das Ding, das an 2 Gummis an den Ohren angehängt werden mußte und das Gesicht verdeckte, war eine reine Verarxxe. Überhaupt kommt mir bei einigen Beschlüssen durch die Politlandschaft in den Sinn, daß wir permanent nicht nur abgezockt und belogen, sondern auch noch verhöhnt werden.

warheit wana am 13.05.24, 14:38 Uhr

Hier könnt ihr mal sehen, wie unterbezahlt unsere deutschen und nicht deutschen Politiker sind.
(BERLIN. Die 734 Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben eine Diätenerhöhung bekommen. Ab dem 1. Juli wächst ihre Brutto-Entschädigung auf 11.227,20 Euro monatlich, wie aus einer Bekanntmachung des Bundestagspräsidiums hervorgeht. Demnach werden die Parlamentarier 635,50 Euro mehr erhalten – plus sechs Prozent.
Abgeordnete mit weiteren Aufgaben wie etwa Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) profitieren besonders. Als Entschädigung für den Mehraufwand erhält sie eine weitere Diät. Ihre fünf Stellvertreter – von denen keiner der AfD angehört – erhalten jeweils eine halbe Diät zusätzlich.
Vorsitzende von Ausschüssen erhalten 15 Prozent der monatlichen 11.227,20 Euro dazu. Ebenso stiegen die Pensionsansprüche der Abgeordneten. Durch die Anpassung steigen die Ausgaben des Bundestages schlagartig um mindestens eine halbe Million Euro.)

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