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Wenn das Kapital aus der wichtigsten Finanzmetropole der Welt flieht, weil es aufgrund linker Politik und Anfeindungen nicht mehr willkommen ist, wird es dunkel im „Big Apple“, weil dann auch kein Geld für soziale Programme, Hilfen und Unterstützungen meh
Bild: ChatGPTWenn das Kapital aus der wichtigsten Finanzmetropole der Welt flieht, weil es aufgrund linker Politik und Anfeindungen nicht mehr willkommen ist, wird es dunkel im „Big Apple“, weil dann auch kein Geld für soziale Programme, Hilfen und Unterstützungen meh

Ein schlechtes Beispiel für Deutschland

Muslimisch und immer linker – New York macht es als Negativbeispiel vor, wie man es genau NICHT machen sollte. Für die Bundesrepublik lohnt es sich daher, genau hinzuschauen, um nicht selbst bald in den wirtschaftlichen Abgrund zu blicken

Jens Eichler
21.06.2026

Es gibt Städte, die als Symbole gelten. Paris steht für Liebe und Kultur, Rom für Geschichte, London für globale Vernetzung. New York aber verkörpert etwas ganz anderes. Nämlich die Idee, dass Freiheit, Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft zu Wohlstand führen können. Kaum eine andere Metropole hat den Aufstieg des modernen Kapitalismus so geprägt wie die Stadt am Hudson River. Von den Wolkenkratzern Manhattans bis zum Parkett der Wall Street entstand hier ein Mythos, der weit über die USA hinauswirkte.

Umso bemerkenswerter ist die politische Entwicklung, die sich derzeit in der Weltfinanzmetropole vollzieht, wo genau diese Idee gerade aus der Stadt aus ideologischem Irrsinn vertrieben wird. Doch was geschieht, wenn erst eine politische Führung und dann auch Teile der Gesellschaft plötzlich beginnen, jene Prinzipien infrage zu stellen, die ihren Erfolg erst ermöglicht haben?

Dabei geht es nicht nur um einzelne Politiker wie hier konkret New Yorks neuem Bürgermeister Zohan Mamdani. Noch mehr ist es die Denkweise, die auch in vielen westlichen Metropolen an Einfluss gewinnt. Es ist die Vorstellung, dass wirtschaftlicher Erfolg per se ein Problem darstelle, das korrigiert werden müsse, anstatt eine Voraussetzung für den Wohlstand aller zu sein.

New York wurde nicht durch Umverteilung zur Finanzhauptstadt der Welt. Der Erfolg entstand durch Unternehmergeist, Investitionsbereitschaft, Risikofreude und die Magie, Menschen aus aller Welt anzuziehen, die etwas aufbauen wollten. Über Generationen hinweg kamen Einwanderer in die Stadt, oftmals mit kaum mehr als einem Koffer in der Hand. Sie wurden nicht von Versprechen eines trägen Wohlfahrtsstaates angezogen, sondern von der Aussicht, durch eigene Leistung voranzukommen. Dieser Geist machte New York zu dem, was es heute ist.

Doch immer häufiger scheint der linke Teil der politischen Elite genau diese Grundlage mit Misstrauen zu betrachten. Reichtum gilt nicht mehr als Zeichen erfolgreicher Wertschöpfung, sondern wird plötzlich moralisch hinterfragt – oft auch noch ausgerechnet von denen, die es selbst zu nichts gebracht haben. Ein Phänomen der Dummheit und Arroganz, das sich auch in der Bundesrepublik zunehmend etabliert. Unternehmer erscheinen nicht mehr als Motoren wirtschaftlicher Dynamik, sondern als Repräsentanten eines Systems, das als ungerecht beschrieben wird. Die Sprache vieler linker Aktivisten verrät dabei eine bemerkenswerte Denkweise: Aus dem Respekt vor wirtschaftlicher Leistung wird Skepsis, aus Skepsis Ablehnung und aus Ablehnung immer öfter offene Feindseligkeit.

Für eine Stadt wie New York, ebenso für ein Land wie Deutschland, wo Wohlstand maßgeblich von Kapital, Investitionen und Innovation abhängen, hat das erhebliche Konsequenzen. Denn Geld besitzt keine emotionale Bindung an einen Ort. Unternehmen bleiben nicht aus Romantik. Investoren treffen Entscheidungen nicht aufgrund politischer Sympathien. Sie reagieren auf Rahmenbedingungen, auf Signale und auf Prognosen. Wenn sich das Umfeld verschlechtert oder Unsicherheit entsteht, werden Alternativen geprüft. Und genau das passiert gerade.

Seit der Wahl des links-muslimischen Bürgermeisters Mamdani profitieren US-Bundesstaaten wie Florida und Texas von einer Abwanderungsbewegung, die nicht nur Privatpersonen umfasst, sondern auch Unternehmen, Investoren und hochqualifizierte Fachkräfte. Die Gründe dafür sind eindeutig: niedrigere Steuern, geringere Regulierung, eine wirtschaftsfreundlichere Politik und nicht zuletzt das Gefühl, willkommen zu sein. Also, was bisher in New York galt und nun nicht mehr zu spüren ist, bieten andere – und die Menschen kommen.

Der entscheidende Punkt ist dabei nicht, dass New York morgen seine Bedeutung verlieren wird. Eine Stadt dieser Größe und wirtschaftlichen Kraft verschwindet nicht über Nacht. Die Wall Street wird weiterhin Milliarden bewegen. Die großen Banken werden ihre Zentralen nicht alle schlagartig räumen. Aber wirtschaftlicher Niedergang beginnt nicht mit einem Paukenschlag. Er kündigt sich eher durch eine Vielzahl kleiner Entscheidungen an. Die Großbank Wells Fargo hat verkündet, dass Teile ihrer Zentrale nach Miami umziehen. Hoppla! Schon geht's los. Der Großinvestor Jeff Vinik, ehemaliger Hedgefonds-Manager und Milliardär, der unter anderem für den Investmentriesen Fidelity Investments tätig war, zog von New York nach Tampa. Gleiches gilt für Start-ups. Als Paradebeispiel für diesen Trend gilt der Betrugserkennungs-Spezialist Forter. Dessen CEO Michael Reitblat verlegte Wohnsitz und Teile des Geschäftsbetriebs von New York nach Austin/Texas. Weitere prominente Beispiele sind das Fitness- und Lifestyle-Start-up Outdoor Voices mit seiner Gründerin Tyler Haney sowie die von Investoren wie 8VC unterstützte
BuildGroup. Maßgeblicher Faktor für alle genannten neuen Unternehmen: die Steuervorteile in Texas gegenüber der unternehmensfeindlichen, linken Neid- und Fehlumverteilungspolitik von Politlinksaußen Mamdani. Deutschland sollte genau hinsehen, denn genau was im New Yorker Kosmos passiert, geschieht auch gerade hier im ganzen Land.

Leistungsträger unter Generalverdacht

Die eigentliche Gefahr liegt in der Symbolik. Standorte konkurrieren heute weltweit um Kapital, Talente und Unternehmen. In einem solchen Umfeld spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Investoren achten auf Steuersätze oder Regulierungen. Aber sie beobachten ebenso aufmerksam die politische Kultur eines Ortes. Wird wirtschaftlicher Erfolg respektiert oder misstrauisch beäugt? Gelten Unternehmer als Partner oder als Gegner? Fördert die Politik Wachstum oder betrachtet sie es vor allem als Quelle neuer Umverteilungsprogramme?

Besonders problematisch wird es, wenn Ideologie ökonomische Realitäten verdrängt. Wohlstand entsteht nicht automatisch. Er fällt nicht vom Himmel und er kann auch nicht beliebig verteilt werden, ohne zuvor erarbeitet und erwirtschaftet worden zu sein. Jede funktionierende Gesellschaft lebt von Menschen, die investieren, Risiken eingehen, Jobs schaffen und Innovationen hervorbringen. Wer diese Gruppen dauerhaft unter Generalverdacht stellt, schwächt letztlich die Grundlage des eigenen Gemeinwesens.

Die historische Ironie besteht darin, dass gerade jene politischen Projekte, die mehr soziale Gerechtigkeit versprechen, auf eine starke Wirtschaft angewiesen sind. Moderne Gesundheitsversorgung, leistungsfähige Bildungssysteme, soziale Sicherheit und öffentliche Infrastruktur können nur finanziert werden, wenn ausreichend Wertschöpfung stattfindet. Der Verteilungsspielraum einer Gesellschaft hängt unmittelbar von ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ab. Wird diese beschädigt, geraten früher oder später auch die einfachsten politischen Vorhaben in Schwierigkeiten. Auch hier ist Deutschland aktuell ein warnendes Negativbeispiel.

Die Bundesrepublik galt einst als Stabilitätsanker Europas. Wer investieren wollte, suchte – und fand – Rechtssicherheit, Verlässlichkeit, leistungsfähige Infrastruktur und eine Politik, die wirtschaftlichen Erfolg nicht als Problem, sondern als Voraussetzung gesellschaftlichen Wohlstands verstand. Heute bröckelt dieses Vertrauen zunehmend. Immer mehr Unternehmen verlagern Produktion, Forschung oder ganze Unternehmensbereiche ins Ausland. Internationale Investoren schauen lieber nach Asien oder in osteuropäische Staaten. Während andere Länder um Kapital, Innovation und Leistungsträger werben, entsteht in Deutschland zunehmend der Eindruck, wirtschaftlicher Erfolg müsse sich rechtfertigen. Auch viele Unternehmer beklagen diese Politik, die sich immer stärker auf Umverteilung, Regulierung und ideologische Gesellschaftsprojekte konzentriert, während Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und wirtschaftliche Freiheit in den Hintergrund geraten. Hinzu kommen hohe Energiepreise, eine ausufernde Bürokratie und steigende Steuerlasten sowie eine zunehmende Unsicherheit über die politische Richtung.

Besonders sensibel reagieren Investoren auf gesellschaftliche Entwicklungen, die Stabilität und Zusammenhalt infrage stellen. Die anhaltend hohe Migration aus islamisch geprägten Ländern und die Diskussion über eine zunehmende Islamisierung Deutschlands werden von vielen Bürgern als kulturelle und politische Herausforderung wahrgenommen. Aber: Wo Unsicherheit wächst, wird Kapital vorsichtiger.

Vertrauen ist das wertvollste Kapital

Der Blick nach New York macht deutlich, wohin die Entwicklung führt, wenn wirtschaftspolitische Signale Investoren verschrecken. Bürgermeister Mamdani steht für einen linken Kurs und bezeichnet sich als „demokratischen Sozialisten“. Durch seine wirtschaftsfeindliche Rhetorik, höhere Belastungen für Vermögende und die Ideologisierung der Politik sowie die Islamisierung des gesellschaftlichen Klimas geht das Vertrauen von Unternehmen und Investoren im rasanten Tempo verloren. Das ist eine wahre, wirkliche Klimakrise. Deutschland sollte deshalb die Warnsignale ernst nehmen. Wohlstand entsteht nicht durch politische Wunschvorstellungen. Es sind die Menschen, die investieren, Risiken eingehen, Unternehmen gründen und Arbeitsplätze schaffen. Eine Politik, die wirtschaftliche Stärke dauerhaft sichern will, muss daher auf Wettbewerbsfähigkeit, Bildung, Sicherheit, niedrige Energiekosten, Bürokratieabbau und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Die wichtigste Lehre aus New York lautet daher: Vertrauen ist das wertvollste Kapital einer Volkswirtschaft. Ist es einmal verloren, lässt es sich nur schwer zurückgewinnen. Deutschland sollte aufpassen, dass es diesen Kipppunkt gar nicht erst erreicht oder gar überschreitet.


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