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Naher Osten

Killer statt Friedensstifter

Mitarbeiter des UN-Hilfswerks UNRWA sollen am Hamas-Terror gegen Israel beteiligt gewesen sein

Bodo Bost
09.02.2024

Als vermeintlich neutrale UN-Agentur sollte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina (UNRWA) gemäß der UN-Charta seit 1948 „Leben retten und den Frieden fördern“. Doch jetzt konnten Israelis beweisen, dass mindestens zwölf UNRWA-Mitarbeiter gerade das Gegenteil taten. Diese auch von deutschen Steuermitteln bezahlten Mitarbeiter sollen den Terror der Hamas und damit den Mord an Hunderten Juden aktiv unterstützt haben.

Schon am 7. Oktober, dem Tag des Hamas-Massakers in Israel, gab es Anzeichen dafür, dass UNRWA-Lehrer diesen Anschlag in den sozialen Medien bejubelten. Als die Nichtregierungsorganisation „UN Watch“, welche die Aktivitäten der UN-Organisationen kritisch beobachtet, dies aufdeckte, bezeichnete die UNRWA die Mitglieder dieses Interessenverbands als „Extremisten, die versuchen, das Hilfswerk zu untergraben“.

Als der israelische Journalist Almog Boker im Fernsehsender Channel 13 darüber berichtete, dass eine der freigelassenen israelischen Geiseln von einem UNRWA-Lehrer gefangen gehalten wurde, war die erste Reaktion des UNRWA, Boker zu beschimpfen und ihn zu beschuldigen, „Fehlinformationen“ zu verbreiten. Dabei handelte es sich bei dem Bericht um die direkte Aussage eines Überlebenden.

In Wirklichkeit ist es die UNRWA, die Fehlinformationen verbreitet. So wurden beispielsweise Waffen und Tunnel der Hamas in oder unter Schulen gefunden, die von der UN-Hilfsorganisation geleitet wurden. Diese fanden sich auch in Kisten und Säcken mit der Aufschrift UNRWA. Gesichert scheint außerdem zu sein, dass die Hamas von den Schulen des UN-Hilfswerks aus Raketen auf Israel abgeschossen hat.

Waffen in UNRWA-Schulen
Dennoch schiebt die UNRWA Angriffe auf eigene Einrichtungen immer Israel in die Schuhe, entweder direkt oder indirekt. Die Hilfsorganisation hat in der Vergangenheit die Hamas weder für Terrortaten mitverantwortlich gemacht noch erwähnt. Mit 13.000 Mitarbeitern im Gazastreifen ist die UNRWA der mit Abstand größte und einflussreichste Arbeitgeber in dem Gebiet, wo bis zum 7. Oktober nichts ohne die Hamas funktionieren konnte. Auch der größte Teil der milliardenschweren deutschen Gaza-Hilfen ist an die UNRWA gegangen. Mit der de facto im Gazastreifen herrschenden Hamas hatte das UN-Hilfswerk bislang offensichtlich nie Probleme gehabt.

Dabei haben UNRWA-Mitarbeiter seit 2005 mit beobachtet wie unter ihren zivilen Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäusern Tunnel und Militäranlagen im großen Stil gebaut wurden, ohne dagegen zu protestieren. Dabei mussten sie gewusst haben, warum diese in ihren Einrichtungen errichtet wurden, nämlich um Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen. Dadurch hat sich die hauptsächlich vom Westen finanzierte UN-Organisation wissentlich zur Kriegspartei gemacht.

Die UNRWA übernimmt auch kritiklos Opferzahlen des von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums im Gazastreifen, das nicht zwischen Zivilisten und Hamas-Kämpfern unterscheidet. Die 10.000 von Israel getöteten Hamaskämpfer befinden sich unter der Liste der „25.000 Opfer der Zivilbevölkerung in Gaza“, dabei gelten Hamas-Angehörige offiziell nicht als Zivilisten.

Auch unterscheidet die Hamas selbst nicht zwischen Opfern und Tätern, denn mindestens 20 Prozent der Hamas-Raketen sind im Gazastreifen eingeschlagen, da sie fehlgeleitet waren. Die Toten dieser Raketen, wahrscheinlich einige Tausende, werden Israel in die Schuhe geschoben. Mit dem wahllosen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen nimmt die Hamas darüber hinaus den Tod israelischer Zivilisten absichtlich in Kauf.

Berlins Zahlungen sollen auslaufen
Anhand der Recherchen in den sozialen Netzwerken geht man inzwischen davon aus, dass eine ganze Reihe von
UNRWA-Mitarbeitern unter den Killern war, die am 7. Oktober in Israel gewütet und 1200 Zivilisten getötet und Tausende Frauen vergewaltigt haben. Vermutet wird, dass bis zu zehn Hamas-Sympathisanten unter den UNRWA-Mitarbeitern gewesen sein sollen. Diese haben mit ihren „Heldentaten“ in den sozialen Medien geprahlt, weil sie sich offenbar vor polizeilicher Verfolgung sicher waren.

UNRWA-Chef Philippe Lazzarini, von Haus aus ein ausgebildeter Schweizer Banker, hat jetzt die Konsequenzen gezogen und die Betreffenden vom Dienst suspendiert. Zivilrechtliche Untersuchungen sollen folgen. Viele westliche Länder haben ihre Zahlungen an die UNRWA vorerst eingestellt, darunter auch Deutschland, das allein seit dem 7. Oktober bereits 130 Millionen Euro gezahlt hat.

In den vergangenen 20 Jahren hat allein die Bundesrepublik mehr als vier Milliarden Euro an die UNRWA gezahlt, davon gingen mindestens zehn Prozent direkt an die Hamas. Vielleicht sollten jetzt erst einmal die reichen arabischen Ölstaaten, wie Katar, die den Terror der Hamas direkt finanzieren, auch die UNRWA mitbezahlen, weil im „Hamas-Staat“ Gaza ohnehin alles in eine Kasse fließt. Die UNRWA, so viel ist jetzt sicher, kann und will offenbar eine Zweckentfremdung ihrer Mittel zu Terrorzwecken nicht verhindern und sollte deshalb keine Gelder aus Rechtsstaaten mehr erhalten.


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Kommentare

Gregor Scharf am 09.02.24, 14:06 Uhr

Es ist immerwieder erstaunlich, wie die deutschen Regierungen uns, die Bürger, seit Jahrzehnten zu Mittätern machen.
Wo sind hier die Kontrollorgane und die Transparenz? Wieviele sogenannte Hilfsgelder, die man in alle Welt mit der Giesskanne verteilt, landen in militanten Organisationen zur Destabilisierung dieser Länder?
Deutschland bleibt ein Kriegstreiber!

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