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Am 1. Juli gab er dem privaten Fernsehsender TV Berlin ein Interview: Der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und CDU-Bundestagskandidat Hans-Georg Maaßen
Foto: imago/Sven EllgerAm 1. Juli gab er dem privaten Fernsehsender TV Berlin ein Interview: Der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und CDU-Bundestagskandidat Hans-Georg Maaßen

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Wie radikal sind NDR & Co.?

Hans-Georg Maaßen hat mit seiner Kritik am „klaren Linksdrall“ in ein Wespennest gestochen

Wolfgang Kaufmann
15.07.2021

Am 1. Juli gab der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und CDU-Bundestagskandidat Hans-Georg Maaßen dem privaten Fernsehsender TV Berlin ein Interview. Darin beklagte er unter anderem den „klaren Linksdrall“ bei den öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosendern, der sich durch eine „Manipulation der veröffentlichten Meinung“ oder gar „dreiste Lügen“ äußere, und fügte dann hinzu: „Ich halte es für ausgesprochen verwerflich und ich halte es für eine Schande, dass die Aufsichtsbehörden diesen öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht in der Hinsicht wirklich mal korrigieren und dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr stattfindet.“ Anschließend forderte Maaßen, „dass auch die Biographie von einigen Redakteuren auf den Prüfstand gestellt wird, ob diese Leute die charakterliche Eigenschaft haben, ... die ,Tagesschau' durch Redaktion zu begleiten“.
Interview bei TV Berlin
Darüber hinaus äußerte der frühere Verfassungsschützer am 5. Juli gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) unter Verweis auf „allgemein zugängliche Informationen“: „Es ist seit Jahren bekannt, dass es Journalisten gibt, die Bezüge zur Antifa hatten und möglicherweise noch haben.“ Und dem sei endlich einmal nachzugehen, denn „Verfassungstreue muss ich auch von allen Journalisten erwarten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“
Daraufhin erhob sich ein vielstimmiger Sturm der Entrüstung. In diesen stimmte auch Frank Überall ein. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes behauptete, Maaßen rufe zur „Gesinnungsschnüffelei“ auf und bleibe im Übrigen jedwede „Belege für seine steile These schuldig“, dass Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit dem Linksextremismus sympathisiert hätten oder noch immer sympathisierten.
Dabei existieren diese Beweise zuhauf und sind tatsächlich auch ohne geheimdienstliche Expertise zu finden. So sagte der oberste ARD-„Faktenfinder“ Patrick Gensing 2015 in einem Interview mit dem Medienmagazin „Vocer“, er sei als Jugendlicher „Antifa mäßig unterwegs“ gewesen. Und der Leiter beziehungsweise Moderator des ARD-Politmagazins „Monitor“ Georg Restle sammelte seine journalistischen Erfahrungen auch beim Antifa-nahen Radio Dreyeckland. Gleichermaßen bestehen erhebliche Zweifel an der politischen Neutralität oder Verfassungstreue mancher Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender. Beispielsweise äußerte die NDR-Autorin Jenny Kallenbrunnen nach dem guten Abschneiden der AfD bei der letzten Landtagswahl in Thüringen, sie würde „bedenkenlos jedem fünften Menschen“ dort „eine reinhauen“. Und der WDR-Journalist und „Tagesthemen“-Kommentator Lorenz Beckhardt twitterte: „Lieber Gott, mach die ollen Philosemiten tot!“ Ähnlich menschenverachtend ist der Herzenswunsch von Malcolm Ohanwe vom Bayerischen Rundfunk, einmal einen Film zu sehen, in dem Schwarze Weiße massakrierten. Nicht zu vergessen auch das Statement von Danny Hollek, einem WDR-Mitarbeiter mit Verbindungen zur Antifa, von Ende 2019: „Eure Oma war keine Umweltsau. Stimmt. Sondern eine Nazisau.“
Äußerungen gegenüber dpa
Ansonsten deutet auch der Inhalt vieler Kreationen der selbsternannten „Qualitätsmedien“ auf eine linksradikale Gesinnung ihrer Schöpfer hin. Unter anderem produzierte der Norddeutsche Rundfunk regelmäßig Beiträge des Online-Jugendprogramms STRG_F, die anschließend auf der Internetplattform YouTube zu sehen waren. 2018 wurde in diesem Rahmen der Kanon eines Studentenchors präsentiert, dessen einzige Textzeile lautete: „Fick die Cops, sie sind Bullenschweine.“ Symptomatisch war des Weiteren die WDR-Sendung „Markt“ vom 26. Mai dieses Jahres, in der die Moderatorin Anna Planken die sogenannte Mao-Bibel schwenkte und jubilierte: „Mao hatte echten Weitblick.“ Oder nehmen wir manche „Tatort“-Krimis, die zeigten, wo die Sympathien der Fernsehleute lagen. Mal diente ein linksradikales Szenelokal als Kulisse, wofür die Betreiber eine hübsche Finanzspritze erhielten, mal wurde der Arbeitsplatz der Kriminalisten aus angeblich künstlerischen Gründen mit beleidigenden Anti-AfD-Aufklebern drapiert. Im Gedächtnis blieb des Weiteren der ZDF-Mitarbeiter, der während eines Fernsehinterviews mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble seine Jacke vor der Kamera präsentierte, die eine deutliche Hommage an die linksextreme Musikgruppe „Slime“ darstellte. Gleichzeitig gab es auch Auftritte von Gästen in Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen, die sich durch ihre Kleidung offensiv mit der Antifa identifizierten.



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Kommentare

Robert Gose am 21.07.21, 20:03 Uhr

Absolut ins Schwarze getroffen, das was mich wirklich aufregt, dass all diese Leute sich so richtig gut von der GEZ bezahlen lassen und dann die Leute, die die GEZ zahlen müssen, verhöhnen!!

Ralf Pöhling am 17.07.21, 15:38 Uhr

Maaßen hat den Volltreffer gelandet. Da sitzen Leute im Medienapparat, die sich selbst als Verfassungsfeinde gar nicht auf dem Schirm haben. Oder etwa doch? Dann braucht es nämlich eine Neuauflage des Radikalenerlasses.

Martin Hausser am 17.07.21, 11:01 Uhr

Was Maaßen korrekterweise erkennt und im Brustton der Empörung der Öffentlichkeit präsentiert, ist keineswegs neu und jeder, der auch nur über ein wenig politischen Verstand und analytisches Denken verfügt, wusste das schon länger. Die öffentlich-rechtlichen Medien sind voller Leute, die die weiße Bevölkerung und die westliche Zivilisation verachten und nach Kräften zu schädigen suchen. Sie vernetzen sich mit anderen antiweißen Organisationen, um ihre gemeinsame Agenda voranzutreiben. Wie nicht anders zu erwarten, versuchen die Ertappten, die Sache totzuschweigen, nachdem ihre öffentlich zur Schau getragene Empörung, lediglich Maaßens Befund bekräftigt hat. Getroffene Hunde bellen, wie wir wissen.

Tom Schroeder am 15.07.21, 17:27 Uhr

Ich finde es immer wieder erstaunlich, als Wessi, wie sensibel etwas ältere Ostdeutsche auf die Medien reagieren. In Kaub am Rhein begegnete ich bei einem Sonntagsausflug einmal einer kleinen Gruppe aus Sachsen, war für mich als Rheinländer sofort hörbar, und wir kamen ins Gespräch. Als ich sagte "... die Tagesschau erinnert mich an Eure aktuelle Kamera" antwortete man mir unisono: "...und das ZDF an den schwarzen Kanal!" - brüllendes Gelächter im "Osten" und "Westen" in Kaub. Ost und West verstanden sich auf Anhieb. Warum müssen wir diese grün-rot eingefärbte "Lückenpresse" eigentlich bezahlen? Außer Inspector Barnaby und Deonna Leon-Krimis sehe ich mir sowieso da kaum noch was an.

Siegfried Hermann am 15.07.21, 06:02 Uhr

Was Herr Maaßen akribisch aufzählt, ist doch hinlänglich seit langen bekannt.
Gerade der NDR und WDR, RB sind als "Sozenful" mit Begeisterungsfähigkeit für AntiFa verschrien. Lügenpresse ist noch nett wohlwollend ausgedrückt. Mh trifft die Sache wohl eher.
Und seit Merkel ist der Laden zur SED-Propaganda verkommen.

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