25.11.2020

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Terrorismus

Bittere Erkenntnisse nach dem Mord an Samuel Paty

Die Reaktionen auf den jüngsten Anschlag in Frankreich offenbaren die Doppelmoral im Umgang mit extremistischer Gewalt

René Nehring
21.10.2020

Wieder einmal erschüttert ein schrecklicher Terroranschlag die Welt. Am vergangenen Wochenende ermordete der 18-jährige Abdoullah Anzonov in der französischen Kleinstadt Conflans-Sainte-Honorine den 47-jährigen Geschichtslehrer Samuel Paty, weil dieser zuvor in einer Unterrichtsstunde zum Thema Meinungsfreiheit einige Mohammed-Karikaturen aus der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo" gezeigt hatte.

In Frankreich protestierten daraufhin Zehntausende gegen den islamistischen Terrorakt. Unter dem Schlagwort „Je suis Samuel" („Ich bin Samuel") äußerten sie – in Anlehnung an das Motto „Je suis Charlie" aus dem Jahre 2015, als die Redaktion von „Charlie Hebdo" Ziel eines islamistischen Terroraktes wurde – vielerorts ihre Betroffenheit. In Deutschland und in den anderen Ländern der westlichen Welt hingegen währte die Abscheu über die Tat nur kurz. Schon am nächsten Tag beherrschten andere Themen das Geschehen.

Dieses Verhalten steht in krassem Gegensatz zu den Ereignissen rund um den Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd, der am 25. Mai infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in Minneapolis ums Leben kam. Damals schwappte eine Welle der Entrüstung um die Welt, die schnell in Straßenschlachten und in dem Sturz von Denkmälern vermeintlicher oder echter Sklavenhändler mündete. Dabei war Floyd ein mehrfach vorbestrafter Intensivtäter, der an seinem Todestag deshalb in die Fänge der Polizei geraten war, weil er versucht hatte, in einem Laden mit Falschgeld zu bezahlen.

Dass der Tod eines Straftäters einen solchen Aufruhr erzeugt, die bestialische Ermordung eines Lehrers, der in seinem Unterricht elementare Grundlagen unseres Gemeinwesens vermittelt hat, schon nach einem Tag kaum ein Thema mehr ist, verrät viel über den Zustand der westlichen Welt im Jahre 2020. Und es offenbart die Doppelmoral all jener, die stets vorgeben, gegen Rassismus und Diskriminierung zu streiten. Ebenso bezeichnend ist das laute Schweigen der hiesigen Islamverbände, die sonst umgehend zur Stelle sind, wenn irgendwo im Lande auch nur das Tragen eines Kopftuchs kritisiert wird.

Schweigen aus Angst

Neben der Doppelmoral dürfte bei manchem Schweigenden freilich auch die Angst eine Rolle dabei gespielt haben, sich nicht zu dem Verbrechen in Frankreich zu äußern. Während Kritik an Polizei und anderen Autoritäten unseres Rechtsstaates sowie an Gewalt von rechts jederzeit möglich ist, verlangt es offenkundig Mut, die Freiheit unserer Gesellschaft gegen die Bedrohung durch den Islam zu verteidigen. Was wiederum zeigt, von welcher Seite diese Gesellschaft tatsächlich am stärksten bedroht ist.
Und noch etwas: Der Täter Abdoullah Anzonov war kein alteingesessener Franzose, sondern ein in Moskau geborener Tschetschene, der vor einigen Jahren mit seiner Familie nach Frankreich zog. Dieser Umstand belegt auf erschreckende Weise einmal mehr, wie eine gefühlsduselige Migrationspolitik blauäugig die innere Sicherheit der Bürger Europas gefährdet.

Erst vor wenigen Tagen meldete die Deutsche Welle, dass der Bundestag im Schatten der Corona-Pandemie erweiterte Möglichkeiten zum Familiennachzug beschlossen hat. Dieser wird künftig auch auf diejenigen Personen ausgedehnt, die in Deutschland lebenden EU-Bürgern „nahestehen" und selbst keine Staatsangehörigkeit eines EU-Landes haben, zum Beispiel Pflegekinder, Lebenspartner, die weder Ehegatten sind noch eingetragene Lebenspartner, sowie Onkel, Tanten, Neffen und Nichten. Angesichts der Clan-Strukturen in zahlreichen Herkunftsgebieten dürfte es dann kaum noch Hürden für die Einreise nach Deutschland geben.

Der Bürgerkrieg in unseren Straßen, dessen jüngstes Kapitel wir am vergangenen Wochenende erleben mussten, ist kein Naturereignis, das irgendwie über uns gekommen ist. Er ist zu einem großen Teil das Ergebnis einer verfehlten Migrationspolitik. Die Folgen freilich tragen nicht diejenigen, die die falschen Entscheidungen treffen, sondern einfache Bürger wie Samuel Paty.



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Kommentare

jaime olores am 25.10.20, 07:51 Uhr

Vor mehr als 25 Jahren mußten wir uns im TV von feisten Negern sagen lassen, daß wir mehr als 1000 Brotsorten, mehr als 1000 Wurstsorten und mehr als 1000 Käsesorten haben. Aus damaligen Einzelsendungen wurden inzw. tägliche Serien, in denen uns eingefallene Invasoren sagen, was wir tun müssen, um ihnen zu gefallen. Ätzend diese grünlinks-versiffte Seuche, bestehend aus dem Abschaum vorgeblichen Deutschen.

sitra achra am 24.10.20, 11:11 Uhr

Es gibt keinen "guten" Islam. Zwischen Daech und Moschee passt kein Stück Papier. Der Islam ist die brutale, hasserfüllte Menschheitsgeißel, als die seine Untaten ihn ausweisen. Man sollte sich nicht von der in zu erobernden Ländern praktizierten Taqqiya einwickeln lassen. Sie dient als Methode zur Täuschung des dummschafigen Feindes, der am Ende vernichtet werden wird. Shalom!

sitra achra am 23.10.20, 16:46 Uhr

Die Französische Revolution war wohl ein Fake?
Oder die Zusammensetzung der französischen Bevölkerung und deren Volkscharakter haben sich seitdem diametral gerändert.
Und die Guillotine verstaubt in der Asservatenkammer...

E. Berger am 22.10.20, 09:34 Uhr

H. Nehring hat es sehr schön auf den Punkt gebracht. Aber "bittere Erkenntnisse"? Ich habe es eigentlich nicht anders erwartet.
Ebensowenig habe ich erwartet, dass der Nährboden, auf dem solche Verbrechen entstehen, klar benannt wird. Stattdessen wird bestenfalls von einem islamistischen Anschlag gesprochen, womit der Eindruck erweckt werden soll, der Mord habe mit dem eigentlichen Islam nichts zu tun.

steffen Fischer am 22.10.20, 06:57 Uhr

Noch offenkundiger wird diese staatstragende Heuchelei am Beispiel des Messer Mordes von Dresden im Oktober 2020. Ein Syrer, der mit der großen Massen Flut im Herbst 2015 von der amtierenden Regierung und deren Vorsitzender ins Land gelassen wurde (damals noch als 15 jähriger "Minderjähriger" mit Sonder-Versorgungs-Anspruch) ist als radikaler, gewaltbereiter, verurteilter Islamisten Extremist bekannt und kann (will) angeblich nicht außer Landes gebracht werden, sondern kann hier unschuldige Menschen ermorden. Kein Aufschrei der Moralisten aus schwarz-rot-grün, kein Präsi der zu Lichterketten oder kulturschaffender Musik aufruft. NEIN, denn all diese Teile der selbsternannten "Zivilgesellschaft" haben Beihilfe zu diesem Mord und den ungezählten weiteren Gewalttaten geleistet. Zum Schmerz über den sinnlosen, vermeidbaren Tod eines unschuldigen Menschen, eines Deutschen, der schon länger im besten Deutschland, das Politiker je hatten, lebte, kommt der Schmerz über die Mitschuld derer, die ungestraft an ihrer verbrecherischen Politik festhalten.

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