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Rolf Stolz schlägt Großalarm und zeigt auf, was dringend getan werden muss
Wer ihn nicht kennt, der glaubt es kaum, doch diejenigen, die ihn kennen, sind nicht überrascht: Rolf Stolz, der Autor des Buches „Notwende Deutschland“, war 1979/80 Mitbegründer der grünen Partei und ist bis heute Mitglied „seiner“ Partei. Allerdings versteht er sich als „dissidentischer Linker“ und seine aufrüttelnden Thesen lesen sich, zumindest nach dem Wahrnehmungsfilter politischer Korrektheit, als eher „ungrün“, ja politisch „rechts“, wenn das Links-Rechts-Schema überhaupt noch Orientierungskraft in der heutigen Umbruchzeit haben sollte.
In elf Kapiteln analysiert Stolz, leicht lesbar und flüssig geschrieben, grundlegende Fehlentwicklungen Deutschlands. Er präsentiert eine präzise „Sumpfvermessung“ dieser gravierenden Missstände, belässt es jedoch nicht dabei, sondern zeigt Auswege aus der misslichen Lage.
Erstens: Es geht darum, dem kollektiven Willen, sich als Nation zu behaupten, Raum zu schaffen und die Minderheit fanatisch Antinationaler maximal zu isolieren und zu neutralisieren.
Zweitens: Wenn Deutschland nicht seine Kultur und seine öffentliche Moral aktiv verteidigt und erneuert, wenn nicht die politischen Institutionen und Strukturen grunderneuert werden, die Führungsgruppen ausgewechselt, Wirtschaft und Bildungssystem reorganisiert werden und die demografische Misere überwunden wird, dann wird sich Deutschland balkanisieren und orientalisieren.
Drittens: Der Irrweg der Gesellschaft besteht in einer gott- und glaubenslosen Population, in der Ersatzreligionen wie der Konsumfetischismus, der Islam, die Klimareligion und der Genderismus die Herzen und Hirne gefangen halten.
Viertens: Menschen, die auf begrenzte Zeit sich in Deutschland aufhalten, sollten als Gäste fair behandelt werden. Als solcher ist man entweder Mitbürger oder Ausländer, nie aber „ausländischer Mitbürger“ mit Anspruch auf Ausübung der Bürgerrechte. Diese stehen nur den deutschen Staatsbürgern zu. Den Fremden muss gesagt sein: Es geht um unser Volk und nicht um ihre Bevölkerung! Mitbürger können nur deutsche Staatsbürger sein, keine hier lebenden Ausländer.
Fünftens: Integration von Ausländern bedeutet, dass diese ein gesellschaftlich akzeptables Verhalten zeigen, ohne daraus Ansprüche abzuleiten – etwa solche auf Alimentierung oder sogar auf die deutsche Staatsangehörigkeit.
„Sumpfvermessung“ gravierender Missstände
Sechstens: Assimilation von Ausländern ist das blanke Gegenteil von Zwangseindeutschung: Es geht um einen fortwährenden Prozess des Ähnlichwerdens, in dem vieles von den aus der Heimat mitgebrachten Traditionen und Überzeugungen bewahrt werden kann. Dieser Prozess und die Identifikation mit Deutschland sind die mentale Voraussetzung dafür, jemanden die deutsche Staatsbürgerschaft zu verleihen.
Siebtens: Obwohl es in der Präambel des Grundgesetzes (GG) eindeutig heißt, „das deutsche Volk“ habe sich „im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ dieses GG gegeben, wird so getan, als widerspreche es den Menschenrechten, wenn wie in Tibet oder in Kurdistan ein Volk als Volk für sein ethnisches Überleben und gegen seine genozidale Auflösung in einem chinesisch- beziehungsweise türkisch dominierten Einheitsstaat kämpft.
Achtens: Ein Selbstmord der Deutschen droht durch das innere Elend vieler, die kein Selbst-Bewusstsein haben und sich in Selbstverleugnung flüchten. Wenn man nach den psychologischen und politischen Ursachen unserer Gegenwartsprobleme sucht, helfen die alten Gewissheiten und Denkverbote nicht weiter. Denn die wahnhafte Zwangsvorstellung einer noch dazu durch die Generationen vererbten angeblichen deutschen „Kollektivschuld“, die als Mechanismus der Entmündigung und Entrechtung wirkt, verweist auf überraschende Entwicklungslinien. Der machtbesessene Chauvinismus der NS-Zeit spiegelt sich wider im „Deutschland verrecke“-Gebrüll und im Pseudo-Antifaschismus der ultralinken Antideutschen.
Neuntens: Eine Abwehr der Zerstörungskräfte – von A bis Z, von der „Antifa“ bis zum islamistischen Zelotentum – müsste den Weg dafür freimachen. Das Erkennen und Überwinden der Feinde der deutschen Nation wird allerdings nur möglich sein durch eine Entfeindung unter den Deutschen selbst. Geschieht dies nicht, begegnen sich Abendland und Morgenland in einem Toten-Land.
Zehntens: Das Volk zu vereinen, seine Feinde innerhalb und außerhalb Deutschlands zu isolieren und unwirksam zu machen, die staatliche Souveränität und die Volkssouveränität in einem gewaltfreien Befreiungskampf wiederherzustellen – das sind die großen Aufgaben dieses Jahrhunderts. Fazit: Ein wichtiges Buch, das ausdrücklich empfohlen werden kann!
Rolf Stolz: „Notwende Deutschland. Zur Rettung des Landes vor seinen Feinden und vor sich selbst“, Gerhard Hess Verlag Uhlingen 2025, gebunden, 268 Seiten, 22 Euro