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„Es gibt kaum eine effizientere Beeinflussung des lokalen bis regionalen Klimas“: Windkraftanlage in Andalusien
Foto: imago images/H. Tschanz-Hofmann„Es gibt kaum eine effizientere Beeinflussung des lokalen bis regionalen Klimas“: Windkraftanlage in Andalusien

Klimawandel

Die wahren Ursachen der zunehmenden Dürreperioden werden verdrängt

Wissenschaftler warnen, doch Politik und Leitmedien hören beharrlich weg: Je mehr die exzessive Nutzung der Windkraft die Luftströmungen in einer Region beeinflusst, desto trockener wird es dort

Dagmar Jestrzemski
30.05.2023

Überall, das ist weltweit nachprüfbar, stellt sich zeitnah eine anhaltende und großräumige Dürre ein, sobald in irgendeinem Land der Welt ein starker Ausbau der Wind- und Solarenergie stattgefunden hat. In südlichen Ländern mit geringen jahreszeitlichen Niederschlägen ereignet sich dieser Klimawandel hin zu einer bleibenden, tödlichen Dürre sofort, was Millionen Kenianer nach Inbetriebnahme des Turkana-Windparks mit 364 Windrädern im Nordosten des Landes im Jahr 2019 erleben mussten (die PAZ berichtete). Vier Regenzeiten in Folge sind ausgeblieben, die fünfte im November/Dezember 2022 erbrachte viel zu wenig Regen. Von der schweren Dürre mit betroffen sind das benachbarte südliche Äthiopien und Südsomalia.

Desgleichen leiden die Länder Nordwest-, West- und Südwesteuropas, wo die Windenergie jetzt überregional stark ausgebaut ist, seit Jahren zunehmend an einem chronischen Niederschlagsdefizit. Landregen bleibt aus, die Grundwasserspiegel sind konstant niedrig mit sinkender Tendenz. Anhaltende Dürren mit Temperaturrekorden treten seit 2015 auf, und es kommt regional zu Starkregenereignissen. In dem seit jeher regenreichen England war das Jahr 2022 bis zur Hitzewelle im August zusammen mit 2018 das sonnenscheinreichste und wärmste seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen.

In Spanien wird es dramatisch
In Spanien und Portugal geht die Dürre-Katastrophe bereits ins dritte Jahr, in Südspanien dauert sie seit 2015 an. Aufgrund des Fernbleibens der atlantischen Tiefdruckgebiete von den Küsten bleiben jetzt auch im Winter die sonst in dieser Jahreszeit reichlichen Niederschläge aus. Die Menschen sind ratlos und verzweifelt. Doch selbst in dieser katastrophalen Notlage bringt niemand den Gedanken an den zeitlichen und folgerichtigen Zusammenhang mit der auch in Spanien zuletzt exponentiell ausgebauten Windenergie in die Diskussion über mögliche Ursachen ein. Verdrängt und vergessen ist der schulische Lernstoff, dass gewandelte Energie nicht erneuert oder wiederhergestellt werden kann.

Das täglich hämmernde Schlagwort „Klimawandel“ macht selbst kluge Köpfe blind für die Tatsache, dass wir mit dem Experiment des großräumigen künstlichen Abtransports von Windströmungen aus der Atmosphäre den Luftdruckausgleich beeinträchtigen, der dann für die Entstehung von Tiefdruckgebieten fehlt, ohne die nun einmal der Regen wegbleibt und alles Leben zum Verdursten verurteilt ist. Hinzu kommt, dass auch die nordatlantischen Windsysteme, die Basis unserer existenziellen Lebensgrundlagen, in ihrer Dynamik beeinflusst werden. Mit beispielloser Sturheit fordert die Koalition aus Politik, EU-Kommission und internationaler Windindustrie dennoch umso mehr „grüne Energien“, obwohl im Zuge dieses Ausbaus in immer mehr Ländern und Regionen infolge des Wassernotstands ironischerweise die Farbe Braun dominiert.

2021 belief sich die in Spanien installierte Windstromleistung auf 27.446 Megawatt. Damit trug die Onshore-Windenergie 24 Prozent zur Stromerzeugung bei. Das weckt die Gier nach mehr und mehr und mehr. Im März gaben die Umweltbehörden grünes Licht für den Bau von 1400 weiteren Wind- und Solarparks. Damit würde sich die installierte Leistung im Land in den kommenden Jahren noch einmal verdreifachen. Weitere schwere Umweltverbrechen plant der Ministerrat für 5000 Quadratkilometer Meeresfläche: Auf einem Gebiet von 562 Kilometern Länge vor den Küsten der Kanaren sollen 18 Offshore-Windparks entstehen, vier davon in Sichtweite vom Land. Bereits im Frühjahr 2022 war die iberische Halbinsel so trocken wie seit 1200 Jahren nicht, fand ein US-Forscherteam um Caroline Ummenhofer von der Woods Hole Oceanographic Institution heraus. Als Ursache nennt die in der Zeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlichte Studie eine Häufung abnorm ausgedehnter Azorenhochs im Winter. Eine solche Wetterlage kam in den vergangenen Jahrzehnten gehäuft vor, jedoch nicht von derartiger Dauer. Wie nicht anders zu erwarten, führen die Autoren diese Entwicklung auf „menschengemachte Emissionen, also klimaschädliche Gase“ zurück. Nähere Informationen dazu? Brauchen, sollen und können gar nicht geliefert werden.

Unfassbar: Die vom Staat und der Industrie bezahlten Institutsforscher sind nicht bereit, die Politiker vor den Folgen ihrer mutwilligen Beschädigung der Wasserkreisläufe in den interagierenden Systembereichen von Erde und Atmosphäre durch immer mehr und immer größere Wind- und Solar-Industrieanlagen zu warnen und zu einer Evaluierung ihrer Energiewende aufzufordern. Wer es wagt, gegen den Stachel namens „ökologische Transformation“ zu löcken, rudert schnell wieder zurück.

Dutzende hochkarätige Studien
Es ist die maß- und rücksichtslose menschliche Selbstbedienung an den Kräften Licht und Wind, welche jene neuartigen Dürren verursacht, die in Erscheinung treten, um zu bleiben, sobald die Wind- und Solarenergie in den jeweiligen Regionen und Klimazonen ein gerade noch verträgliches Maß überschreitet. Dabei fällt die zeitliche Parallelität zwischen der Inbetriebnahme von vielen und großen Windparks während der letzten zehn bis zwölf Jahre in all diesen Ländern und den anschließend „aufpoppenden“ Mega-Dürren unmittelbar ins Auge. Bereits seit 20 Jahren sind die meteorologischen Auswirkungen der (nicht) erneuerbaren Energien wie Dürre, Winddürren, statische und extreme Wetterlagen durch Dutzende hochkarätige internationale Studien klar belegt. So weist die im Januar veröffentlichte Studie von Gang Wang und anderen nach, dass sich die Bodenfeuchtigkeit im chinesischen Grasland nahe der Grenze zur Mongolei durch den Einfluss von Windparks innerhalb eines einzigen Jahres großräumig um 4,1 Prozent verringert hat („Wind farms dry surface soil in temporal and spatial variation“).

Öko-Bilanz der Rotoren ignoriert
Ebenso wie in Deutschland stellt sich jedoch auch in Spanien die Koalition aus Politik und Windindustrie dazu taub und unwissend. Wie kann das sein? Die Mahnung der Energiewende-Apologeten lautet doch: Hört auf die Wissenschaft! Es hätte zur Aufgabe der Journalisten gehört, über die naheliegenden Zusammenhänge zu recherchieren, die alarmierenden Studienergebnisse den Politikern vorzutragen und der gänzlich uninformierten Öffentlichkeit darzulegen.

Die vierte Kraft im Staat tut sich jedoch ebenfalls schwer damit wegen des Meinungsmonopols, das die sogenannten erneuerbaren Energien seit gut zwei Jahrzehnten kritiklos als einzig geeignet propagiert, um das Klima zu „retten“ – das allerdings früher oder später überall verrücktspielt, wo die (nicht) Erneuerbaren stark ausgebaut worden sind.

Selbst die verheerende Öko-Bilanz der Wind- und Solarindustrieanlagen wird in den Leitmedien kaum thematisiert. Sogar eine negative CO₂-Bilanz der Windräder steht im Raum. Nur 16,5 Jahre betrug die durchschnittliche Lebensdauer stillgelegter Windkraftanlagen nach Angaben der Fachagentur Wind an Land 2017.

Daher verharren die Bürger in einer Art von Öko-Gläubigkeit, wobei die meisten nicht einmal über das Grundwissen verfügen, dass bei der Stromgewinnung durch Windkraft an jedem Windrad tatsächlich permanent Windenergie entzogen wird, solange sich die Rotoren drehen, und somit die Windströmung ständig geschwächt wird, was erheblich zum „Terrestrial Stilling“ beiträgt, der Besorgnis erregenden Abnahme der mittleren Windgeschwindigkeiten vor allem in der nördlichen Hemisphäre. Das politisch genehme blanke Unwissen der Bürger über die meteorologischen Auswirkungen der Windenergie (was ebenso für die Solarenergie gilt) spießte der erfahrene und renommierte deutsch-amerikanische Meteorologe und Atmosphärenphysiker Gerhard Kramm, Research Associate Professor of Meteorology (ret.) in Fairbanks, Alaska, USA, als Reaktion auf den Artikel „Tschüss Kohle!“ in der Hamburger GEW-Zeitschrift „hlz“ 5-6/2018 auf: „Ich empfehle Ihnen, erst einmal die Grundlagen des Energieumsatzes an der Grenzfläche Erde-Atmosphäre zu lernen. Mit dem Entzug von kinetischer Energie des Windfeldes wird die horizontale Windgeschwindigkeit verringert, so dass die Flüsse von sensibler und latenter Wärme abnehmen und die ‚Oberflächentemperaturen' ansteigen. Mit dem großflächigen Einsatz von Windturbinen wird genau das Gegenteil von dem erreicht, was Sie behaupten. Es gibt kaum eine effizientere Beeinflussung des lokalen bis regionalen Klimas als diejenige, die mit dem Aufstellen von großflächigen Windparks verbunden ist.“

3,5 Millionen Hektar sind verloren
Auch der durch langjährige Arbeitspraxis erfahrene, vielfach ausgezeichnete Energieberater Jürgen Weigl aus Graz („Der Energiedetektiv“) äußert sich höchst besorgt: „Alles, was wir Menschen tun, hat Rückwirkungen auf die Umwelt. Die großtechnische Nutzung von Windenergie und Solarenergie stellt den massivsten Eingriff in das Klimasystem dar, den man sich vorstellen kann. Denn diese Kräfte (Wind, Sonne) sind ja bisher nicht ungenutzt, sondern ermöglichen das gegenwärtige Leben und Klima auf unserem Planeten. Aus diesem Kreislauf Energie zu entnehmen bedeutet, dass diese Energie für die bisherige Nutzung fehlt. Es verändern sich damit die bisherigen natürlichen Prozesse im Klimasystem, ohne dass man exakt voraussagen könnte, was genau in der Folge passieren wird.“ Nach Angaben der spanischen Regierung ist fast die Hälfte des Landes von der Dürre betroffen. Für fast ein Drittel des Territoriums gilt ein Dürre-Notstand oder eine Dürre-Warnung. Anbauflächen von mehr als 3,5 Millionen Hektar sollen verloren sein. Im gesamten Nordosten ist die Wasserknappheit ein Problem höchster Priorität.

In der Großregion Katalonien dauerte die Dürre im April bereits 32 Monate. Während in diesem Landesteil „nur“ 47 Windparks errichtet wurden, steht die Autonome Region Castilla y León im nördlichen Zentralspanien mit 241 Windparks an der Spitze dieser Liste. Galicien im Nordwesten folgt mit 161 Windparks auf Platz 2, Andalusien mit 153 Windparks auf Platz 3. Allein in der Region Cádiz hat der „Schutz vor dem Klimawandel“ seinen Niederschlag in 59 Windparks mit knapp 900 Windrädern gefunden, etliche davon in Naturschutzgebieten.
Wer steckt dahinter?

Die Wirkung der neuen leistungsstarken Windräder von 4,53 Megawatt und 149 Metern Rotordurchmesser ist im Hinblick auf die künstliche Erzeugung von Hochdruckgebieten noch gravierender. Im vergangenen Dezember verkündete RWE die Inbetriebnahme ihres 17. spanischen Onshore-Windparks mit einer installierten Leistung von 40,8 Megawatt bei Rea Unificado nahe Soria in der Region Castilla y León.

Aufgrund der Uneinsichtigkeit der Koalition aus Politik, Industrie, Institutswissenschaft und Leitmedien sind die weiteren Aussichten für Spanien und Portugal desaströs. Es bleibt nur die Hoffnung, dass, nachdem die „Zeit“ aufgedeckt hat, dass seit Jahrzehnten Geldströme aus den USA über einen Paten aus Kreisen der Superreichen in „grüne“ Lobbyorganisationen wie Agora Energiewende geleitet werden, nachfolgend auch bekannt wird, wer und was eigentlich hinter der Fernsteuerung der offenkundig verfehlten Energiewende steckt. Einmal auf die Spur des Geldes gekommen, werden die Journalisten diesen gesamten Komplex hoffentlich vollständig aufarbeiten.


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Kommentare

Seb G am 11.02.24, 15:51 Uhr

Solar, Windkraft, Speicher = alles gut?
Ha ha
Wie sieht denn eine echte wirtschaftliche Bilanz aus über den gesamten Zyklus eines Windrads oder Solarpanels ?
Waldbesitzer und Betreiber müssen die Anlagen per Gesetz sogar Zurückbauen bis in den Urzustand vor Errichtung. Wie geht das dann in 20 Jahren? Mit dem Solar geladenen Bosch Akkuhammer?
Meine Oma hat bis 1960 noch ohne Strom halb als Selbstversorger gelebt mit fast 10000 m2 Land, Brunnen und Holzöfen im Haus. Außer der Küche war es immer kalt im Winter.,
Wo sind denn die ganzen Ökos, die naturnah leben wollen? Im Dorf bei Cottbus stehen schon mehr 5 Gehöfte leer…

Solar auf jedem Dach? Meine Anlage mit Akkuspeicher kam 3000€ und schafft im Sommer gerade mal zuverlässig den Gefrierschrank autark zu versorgen. Rentabilität fängt da nach mind. 6000 kWh an bei 1…2 kWh am Tag im Mittel. Die Energie hab ich mit 12 Tankfüllungen Diesel auch gekauft.
Vielleicht sollten wir einfach mehr Wandern und viel weniger Fahren und Fliegen anstatt noch mehr Windräder zu bauen. Ursache-Wirkung konsequent. Naja Industrie fällt dann natürlich auch weg und der Spaten glänzt beim ackern fürs Essen.

s s am 24.06.23, 12:07 Uhr

Lustig wie einige der Kommentatoren scheinbar den Artikel nicht gelesen haben oder nicht verstanden. Aber man kann auch die physikalischen Grundlagen komplett ignorieren und nichtmal das Prinzip des "Mikroklimas" verstanden haben. Oder sind hier einige Wind-/Solarinvestoren am Werk?
Solange man halt die goldene Kuh des A. Klimawandels immer als Hauptgrund voranstellen kann, wie will man da auch mal nachdenken?

Klara Bella am 24.06.23, 08:47 Uhr

Diese Windräder, die von den Grünen als umweltfreundliche Stromgewinnung angepriesen werden, sind in meinen Augen ein einziger großer Umweltfrevel. Und zwar von A bis Z.
- Verwendete Materialien
- Nicht recycelbar (Flügel werden in ‚Friedhöfen‘ vergraben)
- Anlieferung (CO2-neutral?)
- Große Schneisen erforderlich, um die Aufstellung zu ermöglichen
- Bäume, die wir brauchen, werden gefällt
- Tonnenweise Stahlbeton für Fundamente
- Umweltschädliches Gas enthalten
- Vögel werden geschreddert
- Insekten vernichtet
- Fledermäuse getötet
- Stromerzeugung nur, wenn der Wind weht
- Stromerzeugung fällt aus, wenn der Wind zu stark weht
- Strom, für den wir Verbraucher zahlen müssen, wurde/wird ins Ausland verschenkt(!), wenn zu viel produziert wurde/wird
- Unverhältnismäßig geringe Stromerzeugung
Von der Verschandelung der Landschaft und der Tatsache, dass hier massenhaft Fläche missbraucht wird, will ich gar nicht reden.
Man muss schon eine sehr grüne Brille tragen, um diese ‚Alternative‘ als sinnvoll betrachten zu können.

Mario Kraus am 23.06.23, 18:56 Uhr

Der Regenbogen ist auch ein besonderes Zeichen für den Schutz der Erde. In dem Buch „Moderne Geologie“ steht auf Seite 190 der Verlauf der kosmischen Strahlung und der Temperatur die daraus abzuleiten ist. Also Professor Hohl schreibt 1974 das Klima bis 660000 Jahre zurück.
Fazit: die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Kennt Ihr noch das mit die Sterndeutern und der Sonnenfinsternis?

Donny Donowitz am 23.06.23, 18:13 Uhr

Wie zum Teufel wollen Windräder mit einer max. Narbenhöhe von 180-200m Luftströmungen in der Atmosphäre beeinflussen?

F Sturm am 12.06.23, 09:12 Uhr

Ein typischer Framingartikel gegen alternative Energien, der Ursache und Wirkung wahllos miteinander vermischt und die Solarenergie gleich mit reinzieht, ohne zu begründen, warum. Dabei reichen mindestens rein rechnerisch alle für PV geeigneten Dachflächen in Deutschland bereits zur vollständigen Energieversorgung aus. Wenn man mit der gleichen Energie das Speicherproblem anginge, wäre auch das Zappelstromproblem gelöst. By the way: der Verbrauch "zappelt" ja auch. Also wozu das ständige Argument, wir bräuchten eine immer konstant gleichmäßige Stromerzeugung?! Wir brauchen ein sinnvolles Energiemanagement -egal bei welcher Energieerzeugung. Und Atom und Kohle haben hoffentlich dauerhaft fertig. Ich hoffe, zu dieser Einsicht benötigt es nicht noch erst einen nächsten SuperGAU in Deutschland oder ein in der Ukraine außer Kontrolle geratenes AKW -oder weitere wegen Uran geführte Kriege wie in Mali...

Wynton Muswiek am 31.05.23, 16:58 Uhr

@doi nimer: Klimawandel gibt es ja schon seit es eine Atmosphäre um den Globus gibt. Und das ist ziemlich lange. Dass die zu diesen Schwankungen mit mal stärkerer, mal schwächerer Amplitude und mal kürzerer und mal längerer Schwankungsdauer immer der Mensch beigetragen haben soll, kann wegen der Kürze der Existenz des Homo sapiens sapiens gar nicht sein. Ebensowenig haben all die zu dem Klimawandelgeschehen in erdgeschichtlicher Zeit führenden Faktoren meines Wissens nicht aufgehört zu wirken. Oder habe ich da was verpasst? Meines Wissens waren rund zwei Drittel der nacheiszeitlichen Epoche, also die Zeit seit der Jungsteinzeit, das Klima "wärmer" als heute, wie ja hinreichend bewiesen ist - in Zeiten ohne Nutzung fossiler Energieträger. Oder haben die Kelten und Römer schon Kohlekraftwerke betrieben? Kurz: Mich würden die Studien interessieren, die "eindeutig" beweisen, dass die seit etwa 1870 in Schüben um etwa ein gutes Grad Kelvin gestiegene globale Durchschnittstemperatur "allein vom Menschen verursacht" sind. Irgendwelche abgeschriebenen und ständig wiederholten Behauptungen ohne mathematisch-physikalische Substanz interessieren nicht. Und nicht vergessen: Korrelation bedeutet nicht gleich Kausalzusammenhang ...
Schön wäre es auch zu lesen, wie die 500 Naturwissenschaftler aus verschiedenen Ländern wissenschaftlich zu widerlegen sind, die 2019 an den UN-Generalsekretär geschrieben haben mit der Aufforderung, in der Klimadebatte wieder zur exakten Naturwissenschaft zurückzukehren.

doi nimer am 31.05.23, 07:15 Uhr

hab schon lange nicht mehr so einen schwachsinn gelesen!
wer auf so viele studien hinweist, sollte diese auch in den quellenangaben auflisten.
der zusammenhang zwischen windrädern und den dürren ist einfach und schnell erklärt:
die erderwärmung (menschengemachte co2 emissionen sind übrigens der hauptgrund dafür = kraftstoff für autos, flugzeuge, heizungen - erdöl & kohle bspw.) ist schon so weit fortgeschritten, dass sich viele ökosysteme (auf dem land und im wasser) nicht mehr erholen, sie sind langfristig gestört oder geschädigt.
dass dürren vermehrt auftreten ist nicht eine kausalität zwischen den windenergieanlagen und dem klimawandel.
der in diesem artikel irrtümlich vermutete zusammenhang existiert nicht direkt. da es ganz einfach fast überall zu immer dramatischeren hitze- & dürreperioden kommt, können diese auch dort, wo windkraftwerke stehen, gemessen werden.

Walter Schulz am 30.05.23, 13:08 Uhr

Ich weiß nicht, ob alle Details, die in diesem Beitrag genannt sind, wissenschaftlich abgesichert sind. Vielleicht sind sie es, es scheint zumindest so zu sein. Sicher ist aber, dass die Anlage riesiger Windparks (und mehr noch riesiger Photovoltaikflächen) aus physikalischer Sicht absurd sind. Auf diese Art und Weise lässt sich nie und nie nimmer die notwendige Enrgie für ein modernes Industrieland zuverlässig sicherstellen. Dass der dabei entstehende Schrott extrem umweltbelatend sein wird, kommt erschwerend hinzu. Und wenn die Windarks tatsächlich auf das Wettergeschehen, bzw. den Niederschlag Einfluss nehmen sollten in der Art und Weise wie beschrieben, wäre das fatal. So oder so: Es ist bizarr, auf volatile Energie aus Wind und Sonne zu setzen, ohne eine stabile Basisproduktion zu haben. Und das geht halt nur mit Kernenergie und Stomerzeugung aus fossilen Rohstoffen. Wobei zu sagen ist, dass das Kohlendioxidproblem ja inzwischen lösbar erschient.

Kersti Wolnow am 30.05.23, 12:45 Uhr

Grundsätzlich ein Freund von natürlichen Stoffen bin ich von Anfang an gegen diese Ungetüme gewesen, denn ihr Vorhandensein verletzt mein Auge für die Natur. Wer meterdicke Betonplatten ohne Not in den Boden rammt und Vögel tötet, kann sich nicht als grüne Natur- und Tierschützer bezeichnen lassen. Das ist Heuchelei höchsten Grades.
Aber es ist mit diesen Dingern so wie mit allem Unsinn, der auf dem Mist der widernatürlichen Neobolschewisten gewachsen ist---- es wird keinen Rückbau geben. Sie gehen fleißig weiter pfeifend in den dunklen Wald hinein und wollen ums Verrecken nicht zurück, auch wenn es immer offensichtlicher sichtbar ist, daß der Weg ein falscher ist.
Falsche Wege gibt es viele: Masseneinwanderung, Zeitumstellung, Schlechtschreibreform, Solidaritätsbeitrag bis heute, GEZ, Quoten für bestimmte Minderheiten, dieses Schulsystem samt Lehrplänen, globale Konzernmonopole (wir hatten einmal Kartellämter), falsches Geschichtsbild über das deutsche reich seit 100 Jahren. Es regieren uns Leute ohne Abschluß in Cliquen und Clans. Wer faltet diese bRD zusammen und but mit mir ein neues Land auf, aber ohne Buchstabenkonstruktion. Ein ehrliches Land ohne Lügen.

Dr. Dr. Hans-Joachim Kucharski am 30.05.23, 12:19 Uhr

Endlich wird das Problem der durch Windräder verursachten Dürren, von denen begründbar anzunehmen ist, daß deren Häufig- und Heftigkeit, bisweilen gefolgt von Starkregen und den Boden vernichtendem Hochwasser, noch zunehmen werden, thematisiert.
Durch Druckunterschiede entstehender Wind ist zwar reichlich aber nicht unbegrenzt vorhanden. In Windrädern kann dessen kinetische Energie in elektrische umgewandelt werden. Ein Teil davon sollte aber erhalten bleiben, um Wärmezonen zu vermeiden. Jeder in einem Windrad zwecks Umwandlung entnommene Wind kann in nachfolgenden nicht mehr genutzt werden. Darüber hinaus tragen sie zur erwünschten Verminderung der Erderwärmung nur sehr indirekt bei.
In manchen Städten ist die Temperatur viel höher als in deren Umgebung. Das liegt nicht nur an der Bodenversiegelung und zu wenigem Grün, sondern auch daran, daß Wärmezonen nicht mehr vom nun fehlenden Wind verweht werden. Sind die derzeit häufigen Windflauten etwa nur gefühlt oder bereits Folge zu vieler Windräder am falschen Ort?
Die kritiklose Forderung nach Maximierung von Windrädern beruht auch auf einem Defizit an logischem Denken der Politik, indem sie unsinnige und übertriebene Vorgaben macht. Dringlich wären gründliche Prüfungen, wieviele Windräder wirklich benötigt werden, und vor allem, an welchen Stellen sie weniger Schäden anrichten als sie Nutzen bringen.
Übrigens: Damit sind die mit Windrädern verbundenen Probleme keineswegs erschöpfend angesprochen (einige davon sind jedoch hinzunehmen, was manche aber auch anders sehen).

s. Braun am 30.05.23, 11:21 Uhr

Wissen Sie, daß Wälder Wasser speichern, oder haben Sie da in der Schule gefehlt ? Diese Frage habe ich vor 14 Jahren, als WKA`s bei uns Thema waren, unserem Dorfgrünen gestellt. Als Antwort bekam ich einen hochroten Kopf, und ein unverständliches Gebrabbel. Er wußte keine Antwort darauf, weil er genau wußte, was ich meinte. Wir haben uns damals bei einer Fahrt in den Soonwald informiert, wie es aussieht, wenn ein Windpark im Wald entsteht. Der Wald muß den Fahrbahnen und den Fundamenten weichen; Asphalt und Beton speichern eben kein Wasser. WIR haben bis heute noch keine WKA`s im Linsengericht / Hessen, da wir uns per Bürgerentscheid dagegen gewehrt haben.

Anita Reisinger am 30.05.23, 08:25 Uhr

"Einmal auf die Spur des Geldes gekommen, werden die Journalisten diesen gesamten Komplex hoffentlich vollständig aufarbeiten." Das glaube ich nicht, denn die MSM`s sind gekauft und gesteuert und folgen wie Hündchen , brav ihren Herren.

Andreas l Isenberg am 30.05.23, 08:00 Uhr

Interessanter Artikel, wobei mir als Laie jedoch unklar blieb, wie genau die (massive) Entnahme von Wind(energie) die Bildung von Tiefdruckgebieten verhindert.

Donald Brendel am 30.05.23, 07:31 Uhr

Nein, ganz so einfach ist es nicht. Es ist richtig, dass sich das Wetter in der Windrichtung von Windrädern, also dahinter, verändert. Es wird dort tatsächlich trockener. Ein anderer, viel grösserer Einflussfaktor auf das Wetter, auf lokaler und globaler Ebene, wird dabei leider völlig übersehen. Die Drehachse der Erde wird von der Achse des magnetischen Nord- und Südpols bestimmt. Der magnetische Nordpol hat in den vergangenen Jahren eine dramatische Reise gemacht. Befand sich dieser Pol vor einigen Jahren noch in Alaska, so befand er sich voriges Jahr in Nordostsibirien. Und zur Zeit ist dieser Pol in Südostkanada. Der mit den magnetischen Polen (der Drehachse der Erde) verbundene Stand der Sonne hat einen direkten und grossen Einfluss auf lokale und globale Wettersysteme. Die letzten Jahre waren hier so warm weil sich der Nordpol in Sibirien befand. Dieses Jahr dürfen wir eher Wetter erwarten, so wie wir es vor 25 Jahren hatten. Erstaunlich, dass dieses Phänomen nirgendwo Erwähnung findet.

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