07.05.2021

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Suchen und finden

Herkunft des Virus SARS-CoV-2

Kommt das Coronavirus doch aus dem Labor?

Was für die These vom künstlichen Krankheitserreger spricht

Wolfgang Kaufmann
29.01.2021

Am 14. Januar landete ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der chinesischen Millionenstadt Wuhan, um dort nach dem Ursprung des SARS-CoV-2-Ausbruchs zu suchen. Nach offizieller Pekinger Lesart soll der Verkauf von Wildtieren auf dem örtlichen Großhandelsmarkt für Fische und Meeresfrüchte der Auslöser für die Pandemie gewesen sein. Das freilich dürfte nicht der Wahrheit entsprechen, denn mindestens ein Drittel der ersten Gruppe von Corona-Infizierten hatte keinerlei Verbindungen zu dem Markt.

Expertenteam der WHO in Wuhan

Dazu kommen einige Besonderheiten des Erregers, die bereits Anfang vorigen Jahres dazu führten, dass Forscher dessen natürliche Herkunft in Frage stellten. Besonderes Aufsehen erregte dabei die am 27. Januar 2020 erschienene Studie von neun Wissenschaftlern des Indian Institute of Technology in Neu-Delhi um Prashant Pradhan. Dieser zufolge weist der neuartige Erreger mehrere höchst spezifische Gen-Sequenzen auf, die ihn infektiöser als andere Coronaviren machen und aus extrem unwahrscheinlichen Mutationen resultieren, die so selten sind wie Sechser im Lotto. Deshalb ging das Team von Pradhan auch von einer künstlichen Entstehung des Virus SARS-CoV-2 aus.

Im Februar schrieben dann Xiao Botao und Xiao Lei von der South China University of Technology in Guangzhou in einem Artikel, der auf der Plattform „ResearchGate" hochgeladen, aber dann wohl auf Druck der chinesischen Behörden alsbald wieder entfernt wurde, das Virus stamme aus dem Hochsicherheitslabor des Wuhan Institute of Virology (WIV). Dem pflichtete im April der französische Virologe Luc Antoine Montagnier bei. Der Medizin-Nobelpreisträger des Jahres 2008, der 1983 den Erreger der Immunschwächekrankheit AIDS entdeckt hatte, sagte im Rahmen eines Fernsehinterviews, dass das Virus SARS-CoV-2 zweifelsfrei im WIV gezüchtet worden sei. Wortmeldungen gleichen Inhalts kamen später auch noch von den Mikrobiologinnen Yan Li-Meng von der Hong Kong School of Public Health und Rossana Segreto von der Universität Innsbruck.

Und tatsächlich sind in China sogenannte Gain-of-Function-Experimente mit Viren gang und gäbe. Deren Ziel besteht darin, neuartige Erreger zu schaffen, deren „Funktionsfähigkeit", also krankmachende Wirkung, deutlich höher liegt als bei ihren natürlichen Verwandten. Offiziell geht es dabei darum, Mittel gegen potentiell gefährliche Keime zu finden. Allerdings können auf diese Weise auch tödliche Biowaffen entwickelt werden. Ein Musterbeispiel für solche janusköpfigen Forschungsprojekte ist die Kreation des „pandemietauglichen" Grippevirus-Hybriden H5N1/H1N1 durch Virologen des Harbin Veterinary Research Institute der chinesischen Akademie der Wissenschaften unter Zhang Ying, über die im Juni 2013 ein Aufsatz in der Fachzeitschrift „Science" informierte. Und im WIV fanden offenkundig auch Experimente statt, bei denen in der Natur vorkommende SARS-Viren künstlich infektiöser gemacht wurden. Davon zeugt unter anderem ein chinesischer Forschungsbericht in „Nature Medicine" vom 9. November 2015.

Gleichzeitig gilt das Labor in Wuhan als relativ unsicher, insbesondere wegen der mangelhaften Kompetenz seines Personals. Das vermeldete beispielsweise der US-Generalkonsul in Wuhan, Jamie Fouss, der Anfang 2018 Gelegenheit zur Besichtigung des WIV hatte.

Das Labor in Wuhan gilt als unsicher

Sollte das Virus SARS-CoV-2 tatsächlich künstlichen Ursprungs sein und aus China stammen, dann wären gezielte Vertuschungsversuche Pekings zu erwarten. Und hier kommt nun ein Artikel im Fachblatt „Nature" vom vergangenen Februar ins Spiel. Darin beschreiben die zwei staatlichen Vorzeigevirologen Zhou Peng und Shi Zhengli den angeblich in vielen natürlichen Biotopen beheimateten direkten Vorfahren des neuen Corona-Erregers namens RaTG13, der nun plötzlich ganz von selbst mutiert sei. Allerdings fanden andere Forschergruppen bald danach deutliche Hinweise darauf, dass dieses ominöse Virus überhaupt nicht existiert. Parallel hierzu stießen die Virologin Yan und deren Kollegen Kang Shu, Guan Jie und Hu Sanchang auf ein anderes Phänomen: Die Mechanismen, mit denen sich SARS-CoV-2 an menschliche Zellen bindet, sind die gleichen wie bei den harmlosen Corona-Viren SL-CoVZC45 und SL-CoVZXC21, die seit 2013 vom chinesischen Militär erforscht werden. Spontane natürliche Kreuzungen der beiden Erreger mit dem SARS-Virus liegen indes kaum im Bereich des Möglichen. Ob das WHO-Team all dem nachgehen will und kann, bleibt abzuwarten.



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Kommentare

Lutz Gerke am 06.02.21, 19:27 Uhr

Als die Spanier nach Amerika kamen, brachten sie eine Grippe mit, auf die die Indianer nicht vorbereitet waren. Das Immunsystem der Indianer brach zusammen und viele starben.

Auf den Schiffen ging es nicht besonders sauber zu. Es gab Ratten. Ratten entwickeln wie die Fledermaus Gifte, mit denen sich der Mensch vergiften kann.

In den letzten Jahren (2015, Grenzöffnung Europas nach Afrika) hat auf der ganzen Erde eine Völkerwanderung stattgefunden. Möglicherweise ist Corona ein Anpassungsdruck der verschiedenen Immunsysteme.

Es gibt nicht "das Virus Namens Corona". Wer sich mit einem Virus (lat. Gift, widerlicher Schleim) inifziert (lat. vergiftet) hat, beginnt selber millionen Viren herzustellen, während das Immunsystem das Ursachenvirus zerstört. Bis es zerstört ist, "kopiert" das Immunsystem das Ursachenvirus und baut dabei die angesammelten Gifte im Körper ab. Wir husten und schnauben während der Krankheit alle die kopierten Viren aus. Die kopierten Viren können also gar nicht identisch mit dem Ursachenvirus sein, was bedeutet, es sind "Imitate" des Ursachenvirus. Beim Kopiervorgang kommt es zu "Kopierfehlern", welche die Virologie fälschlich als "Mutationen" bezeichnet. Das sind bloß schlecht gelungene Imitate.

Mutatio bedeutet "Veränderung, Umwandlung". Ein Staat kann mutieren von der Demokratie zur Diktatur, er bleibt dabei derselbe Staat.

Man schaue in sein vollgerotztes Taschentuch. Der Schleim, da sind die kopierten Viren drinnen. Sieht das intelligent aus? Mutiert da irgendwas? Hat der eine Absicht?

Was zirkuliert, sind Kopien von Kopien. Der Fachvorgang lautet: Autokatalyse (Selbstauflösung ) und Reproduktion (Neuschöpfung)! Was auch bedeutet, daß Corona nicht aus dem Labor stammen kann.

Die Virologie schaut auf das falsche Moment. Wir sind alle verschieden von unserer Herkunft aus Nord, Süd, Ost, West und den klimatischen Bedingungen, den Ernährungewohnheiten, etc. pp. und produzieren daher alle verschiedene Gifte.

Die RNA-Viren bestehen aus Eiweißen und haben keinen DNA-Strang, auf den sie sich berufen können.
Wir vergiften uns mit einem Eiweiß-Tröpfchen, welches jemand ausgeniest hat und fangen selber an, millionen davon zu nachzubilden. Also kann es nicht Corona sein. Corona ist bei der ersten Vergiftung gestorben - autokatalysiert.

Die Epidemie ist vergleichbar mit dem Anpassungdruck auf die Indianer durch die Spanier, die abgehärtet waren gegen giftige Absonderungen von Ratten und Mäusen. Die Indiander mußten sich anpassen.

Daß uns ein Impfstoff von Corona befreien wird, bezweifel ich aus der Sachlage. Der macht alles noch viel schlimmer.

W M am 01.02.21, 16:02 Uhr

So wie ich mal gelesen habe wurden schon 1999 Patente von der CDC auf das Coronavirus angemeldet... Wenn man nun bedenk, dass man sich die "Natur" nicht patentieren lassen kann, weiß man wo das Virus herkommt.

Deutsche Haltung am 30.01.21, 09:01 Uhr

Möglich, dass das Virus künstlich gezüchtet wurde.
Fürchten davor sollte man sich in keinem Falle, sondern das Leben selbstbestimmt und gesund weiterführen im Dienst am eigenen Volk.
Krankheiten kommen nicht von Viren oder Bazillen - das weiß man heute längst - sondern durch verseuchtes Trinkwasser, Gifte in der Nahrung, Mangelernährung, miserable Wohnverhältnisse, Dauerstress, Dauer-Ängste, existenzielle und unlösbare persönliche Konflikte, die den Körper auszehren (Krebs).

Lothar Liedtke am 29.01.21, 23:55 Uhr

Es ist anzunehmen das die Wahrheit vielleicht herausgefunden wird, aber ob diese das Licht der Öffentlichkeit erblickt darf bezweifelt werden.
Es wird eine Risiko und Folgeabwägung erfolgen.
Es ist wie bei der US-Wahl. Hätte man zugelassen das ein Wahlbetrug festgestellt worden wäre, hätte dies durchaus zu einem Bürgerkrieg führen können. Die Trump Anhänger kann man schon ruhigstellen, bei der Antifa ist das schon wesentlich schwieriger.
Das Gleiche beim Virus. Sollte sich nun herausstellen das der Wuhan Virus im Labor erzeugt wurde und dort, wie auch immer freigesetzt wurde, würde das neben dem Imageschaden gigantischen Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. China wäre bankrott. Unkontrollierbare Racheaktionen, von wen auch immer, nicht ausgeschlossen. Das würde auch eine gigantische Welle an Untersuchungen nach sich ziehen, wer wie mit beteiligt war und daran verdient hat.
Das wiederum würde im Ergebnis militärische Konflikte nicht ausschließen.
Das wissen alle Beteiligte ganz genau. Deshalb wird dem Publikum ein Ergebnis präsentiert, was einem Placebo gleichkommt. Wie man gerade feststellen kann, lassen sich doch gerade mit den Folgen der Pandemie eine Reihe von Maßnahmen durchsetzen, was ohne Corona gar nicht, oder nur schwer durchsetzbar wäre.
Wenn das einmal funktioniert, wie jetzt gerade, kann man jeder Zeit einen Mutanten aus dem Hut zaubern und das Spiel geht von vorne los. Deshalb wird wohl alles wird unter Streng Geheim abgeheftet.
Helfen könnte nur der investigative Journalismus, der wird aber gerade gekauft. Man kann nur hoffen das man einen vergißt diesen zu bezahlen und der dann das Ganze aufdeckt. Das wäre mein Optimismus.

Siegfried Hermann am 29.01.21, 12:08 Uhr

Die PAZ greift schon einige Fakten auf.
An der SARS-Familie wird seit den 60ziger (!) Jahren geforscht, weil sie recht simpel verändert werden können. "Dr. lovestrange" hatte festgestellt, das es viel effektiver ist, mit einen eher harmlosen Grippevirus die Wirtschaft eines Kriegsgegner lahmzulegen und das ganz ohne Atombomben, um dann politisch korrekt einen "Friedensvertrag" zu diktieren.
Und alle: Russen, Briten, Franzosen, auch in Deutschland wurde und wird "geforscht." Statt Kalter Krieg steht seit den 90ziger Jahren gigantische Profitinteresse der Pharmakonzern im Fokus. Virus und das Gegenmittel "Impfstoffe" entwickeln, Test sind eher erfreuliche Begleiter-scheinungen beim Profit, erst das Virus von der Kette lassen, dann mit dem "Impfen" gigantisch Kasse machen. Hollywood hat das vor Jahre (!) genauso verfilmt. Unbedingt angucken.
Jetzt kommt die pöse, pöse Verschwörungstheorie, gelle!?
Gesichert ist, das die Briten an die Kanadier ein Virenstamm weiter gereicht haben, damit die mal echte Pandemie mit echten Kranken spielen können, aber nicht in Kanada, gelle!? Also hat man chinesische "Wissenschaftler" eingeladen, "mitzuforschen". Soweit die Fakten! Die Chinesen ham natürlich nix besseres zutun, als das Virus zu klauen und in Wuhan den Zauberlehrling zu spielen, weil China meilenweit von aktuellen westlichen Wissensstand entfernt ist. Das Wuhan-Labor ist folglich völlig ungeeignet Experimente mit diesen Virenstamm zu veranstalten. Das wurde auch soo bestätigt.
Keks.
ihmo. Es ist eher anzunehmen, das man die Gefahr unterschätzt hat und mal "Freilandversuche" ausprobiert hat, mit der Konsequenz, das auch 100.000 Chinesen zu Ruhm und Ehre der KPC drauf gehen. Was soll`s??
Gibt genug Menschenmaterial. Und der Fischmarkt mit Katastrophen-Hygiene ist das Alibi.
Unterm Strich haben alle bestens verdient und die Menschen global geknechtet. Läuft für die kruden Eliten doch supie, oder!?
Sarkasmus aus.

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