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Königsberg

Neue Impulse für den Wrangelturm

Langwierige Suche nach Investoren abgeschlossen – Die Stadt stellt Haushaltsmittel für die Restaurierung zur Verfügung

Jurij Tschernyschew
16.03.2024

Die Chancen stehen gut, dass die Restaurierung des Kulturdenkmals Wrangelturm in Königsberg endlich Fortschritte macht. Die historische Stätte wurde 2016 an das Bernsteinmuseum übertragen. Ein staatliches Gutachten im vergangenen Jahr hatte das Projekt zur Instandsetzung des Wrangelturms genehmigt, und nach der Bereitstellung der Mittel wird mit der Restaurierung begonnen. Für die Renovierung des Turms und des angrenzenden Geländes sollen verteilt über zwei Jahre umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro aus dem regionalen Haushalt bereitgestellt werden. In diesem Jahr wurden 550.000 Euro für einen Teil der Arbeiten bereitgestellt. Die Bereitstellung der Restsumme ist für 2025 geplant.

Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten ist geplant, das Architekturdenkmal des kulturellen Erbes und das angrenzende Gebiet auf der Grundlage historischer und architektonischer Daten in das ursprüngliche Erscheinungsbild zurückzuführen. Es ist vorgesehen, das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes zu erhalten, das verlorene Mauerwerk des Steinsockels wiederherzustellen, zugemauerte Tür- und Fensteröffnungen freizulegen, Risse auszubessern sowie fehlende Mauerwerksteile zu ersetzen. Darüber hinaus sind der Einbau von Tür- und Fensterelementen und die Reparatur der Turmfundamente vorgesehen.

Fachleute werden das Mauerwerk und die Wendeltreppen restaurieren. Der Innenhof des Turms soll mit einer Glaskuppel überdacht werden. Alle Innenräume sollen ebenfalls renoviert werden. In der letzten Phase der Renovierung werden neue Museumsgeräte installiert.

Nach den Renovierungsarbeiten werden im Untergeschoss des Turms die Ausstellungsräume des Bernsteinmuseums, die Lobby und die Lagerräume des Museums untergebracht. Im ersten Stock werden Arbeitsräume, Ausstellungs- und Konferenzsäle, Büros und Geschäfte untergebracht. Das Obergeschoss wird ebenfalls für Büros und Ausstellungen genutzt werden. Darüber hinaus soll der Pfeiler in der Nähe des Technikhauses und der Backsteinmauer entlang des Burggrabens restauriert werden.


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