Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung
Warum Bärbel Bas zu Recht empört ist, und was dem Durchschnittsdeutschen auffällt
Es ist ja wohl selbstverständlich, dass Bärbel Bas diese Unverschämtheit nicht auf sich sitzen lässt. Beim Juso-Kongress hat die Bundesarbeitsministerin ihrer tiefen Empörung Luft gemacht über die Dreistigkeit der Arbeitgeber: Spätestens auf diesem Arbeitgebertag – „wenn nicht schon vorher!“ – sei ihr klar geworden, „gegen wen wir gemeinsam kämpfen müssen“, so die Sozialdemokratin unter dem Jubel der Nachwuchs-Sozialisten.
Sie haben das vielleicht mitgekriegt: Auf dem Arbeitgebertreffen wenige Tage zuvor hatte die Ministerin die anwesenden Unternehmer aufgeklärt, warum die „stabilen Renten“ für die arbeitenden Deutschen überhaupt kein Problem seien, denn: „Wir finanzieren diese Haltelinie aus Steuermitteln. Wir belasten damit die Beitragszahler nicht.“
Daraufhin konnte sich der Saal vor Lachen kaum halten. Was wollte Bas denn da sagen? Rentenbeitragszahler zahlen schließlich auch Steuern, also sind sie so oder so die Gerupften. Weiß die Ministerin das nicht? Das wäre dann wirklich zum Kichern.
Fand Bas aber gar nicht: „Ja, das mag für Sie lustig sein. Das ist aber überhaupt nicht lustig!“, blaffte sie die Versammlung sichtlich irritiert an. Und sie hat ja recht – aus ihrer sozialdemokratischen Sicht jedenfalls. Nach deren Überzeugung ist Steuergeld nämlich keineswegs Geld, das eigentlich dem arbeitenden, steuerzahlenden Volk gehört, und worüber der Staat nur als gewissenhafter Treuhänder verfügen darf. Nein, eigentlich steht alles Geld der Bürger dem Staat zu, und die Leute sollen jeden Cent, den man ihnen huldvollerweise lässt, voller Dankbarkeit als Geschenk des Staates an seine Bürger feiern.
Aus dieser Denke stammt auch das putzige Wort von den „Steuergeschenken“, das immer dann auftaucht, wenn aus Sicht der Sozialisten schlampigerweise zu viel Geld beim Bürger belassen worden ist. „Steuergeschenk“ hat etwas Anrüchiges – wie Korruption. Und genauso soll es auch klingen.
Dass die Arbeitgeber die Großzügigkeit des gütigen Staatskraken mit solcher Häme abgespeist haben, traf Genossin Bas daher ins Mark. Gegenüber den Jusos spie sie ihren ganzen Groll aus über die Arbeitgeber: „Da saßen sie, die Herren in ihren bequemen Sesseln, der eine oder andere im Maßanzug!“ Nicht nur waren es also in der Mehrzahl Männer, die waren zudem noch zivilisiert angezogen! Zum feurigen Abscheu gegen Unternehmertum, Marktwirtschaft und Männer gesellte sich so noch der uralte rote Rochus auf das klassische Bürgertum und dessen Attribute wie den „Maßanzug“. Bas ließ uns tief in ihre dunkle Seele blicken. Dort bekamen wir Dinge zu sehen, die selbst auf dem „Müllhaufen der Geschichte“ noch hervorstechen wegen ihres außergewöhnlichen Gestanks.
Dabei sollten sich Bas und ihre Gesinnungsgenossen viel weniger vor den Maßanzügen fürchten als vor den gewöhnlichen Durchschnittsdeutschen in ihren Alltagsjacken. Und im Grunde wissen sie das auch, weshalb sie den Alltagsjacken-Michel gern vorsichtshalber mit Rente und so kaufen würden. Doch der ist misstrauisch geworden. Deshalb fallen ihm merkwürdige Veränderungen auf. So galt früher der arbeitende, steuerzahlende und rechtstreue Staatsbürger als Zentrum des Landes. Als geschätzte und umworbene Stütze der Gemeinschaft, weil jeder wusste, dass er es ist, der die Wirtschaft am Laufen und den Staat stabil hält.
Das hat sich drastisch verschoben, wie ein Beispiel zeigt: Vor wenigen Tagen hat das Bundesverfassungsgericht beschlossen, dass die Polizei nicht mehr in die Wohnung oder das Asylheimzimmer eines Asylsuchers eindringen darf, um dessen rechtmäßig beschlossene Abschiebung einzuleiten. Sie muss erst höflich anklopfen und den Ausreisepflichtigen fragen, ob sie hineindarf. Wenn der nicht will ... tja!
Nur ein „und“ trennt Täter und Opfer
So etwas liest der Durchschnittsdeutsche, während er sich erinnert, dass die Polizei das Haus eines rechtschaffenen Bürgers morgens um sechs gestürmt hat, weil der einen Witz über einen grünen Minister gemacht hatte. Und er entsinnt sich weiterer solcher Fälle, zuletzt bei dem bekannten Medienwissenschaftler Norbert Bolz. Keine Spur von Anklopfen. Und auch kein Bundesverfassungsgericht. Heißt: Ein Ausländer, der gegen das Asylrecht verstößt, indem er seiner Ausreisepflicht nicht nachkommt, genießt den Schutz der Wohnung – selbst wenn es sich um ein Asylheim handelt, dass der deutsche Steuerzahler bezahlt. Bei besagtem Steuerzahler dagegen pfeift man auf dessen Recht und stürmt einfach hinein in dessen Privatsphäre.
Szenenwechsel: In Gießen hat die Jugend der AfD einen neuen Verband gegründet, derweil Linksextremisten die Stadt mit roher Gewalt überzogen, um die Gründung brutal zu verhindern. Kanzler Merz gab sich betroffen von den Vorgängen und geißelte die heftige Auseinandersetzung zwischen „ganz links und ganz rechts“.
Wir mussten schlucken: Wen meint Merz denn mit „ganz rechts“? Die Polizei? Zwar wurde auch ein AfD-Politiker von den „ganz Linken“ angegriffen und verletzt, was schlimm genug ist. Dem standen aber 50 Polizeibeamte gegenüber, die von linken Gewalttätern verwundet wurden. Zudem: Die AfDler haben nur ihr Bürgerrecht auf Versammlungsfreiheit ausgeübt, die Linken wollten deren Recht brechen. Dabei haben linke Brutalos sogar Journalisten von „Welt“ und „Tichys Einblick“ attackiert, nur weil sie von den Extremisten als „rechts“ identifiziert wurden. Dass ausgerechnet der Kanzler dann Angreifer und Angegriffene mit einem bloßen „und“ nebeneinander stellt, als seien sie gleich zu beurteilen, erweckt den Eindruck, er folge bereits der Logik von Bürgerkriegsparteien in einem aufgelösten Staat.
Aber nein, das tut er natürlich nicht. Wir müssen die Klemme verstehen, in welcher der CDU-Chef steckt. Seine Regierung fördert mit teils hohen Summen Organisationen und Verlage, etwa über das Förderprogramm „Demokratie leben!“, die ganz offen mit der „Antifa“ sympathisieren oder sich sogar selbst als Teil dieser extremistischen Bewegung begreifen. Da kann Merz doch jetzt nicht so einfach Ross und Reiter nennen und sich damit selbst reinreiten.
Außerdem käme die „bürgerliche“ Unterscheidung in verfassungskonforme und verfassungsfeindliche Akteure in einer Koalition mit der heutigen SPD auch schlecht an, sobald die verfassungsfeindlichen als Linke zu erkennen sind. Da schwurbelt Friedrich Merz lieber um den heißen Brei herum
Aber ob es ihm nützt? Auf dem Juso-Kongress polterte die Landeschefin der SPD-Jugend in NRW, Nina Gaedike, gegen „irgendeine Scheiß-Union“ mit einem „komplett enthemmten Fritze Merz“ – und erhielt begeisterten Applaus von den Delegierten. Dass Merz und die Union das alles hinnehmen und angesichts von Gießen sogar ihre rechtsstaatliche Orientierung vermissen lassen, mag dem Koalitionsfrieden zuträglich sein. Der rechtschaffene Durchschnittsbürger dagegen könnte aus alldem Schlüsse ziehen, welche die Union „nicht lustig“ finden dürfte.
Karl P. Schlor am 11.12.25, 16:55 Uhr
Der Briefschreiber, der meint Wodka für die Putin-Soldaten bereit haben zu müssen, irrt gewaltig bzw. kennt
die jüngste Geschichte nicht; immer
wenn der Roten Armee Alkoholvorrä te der Wehrmacht un vernichtet in die Hände fielen, gab es als Folge die
totale Enthemmung mit den abscheu-
lichsten Verbrechen der Soldateska an der deutschen Bevölkerung! Es wäre also dringend geraten für den Falle einer erneuten Besetzung dafür zu sorgen, keinen Tropfen Alkohol in der Wohnung zu haben und ebenso in den Lebensmittelgeschäften keinen gelagert zu haben.
sitra achra am 09.12.25, 17:17 Uhr
Sie halten sicherlich Ihren Bademantel bereit, wenn die Demokraten um sechs Uhr früh Ihre Haustür aufbrechen. Mich würde dann Ihr Augenzeugenbericht von diesem staatssichernden Vorfall interessieren.
Leider ist Hilfe in diesem Irrenhaus nicht in Sicht. Selbst die Stoßgebete zu St.Putin verhallen ungehört. So müssen wir leider diese Kreaturen ertragen, obwohl man für alle Fälle den Wodka für die Befreier vorhalten sollte. Nasdrowje!
Gregor Scharf am 06.12.25, 14:34 Uhr
"Jauchzet, Frohlocket . . . "
Die Zentrumspartei ist nur noch Fassade. Der Druck auf die EU und Deutschland durch die alliierten Siegermächte wird lt. jüngster Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump in den kommenden Monaten und Jahren ein nie dagewesenes Ausmass erreichen, dass hier nahezu alles vor dem "Totalen Wandel" steht.
Das kämpferisch anmutende, revolutionäre Geplärre und Gezeter der Grün-Linken- und SPD-Jugend wird sich alsbald in weinerliches Wimmern "transformieren", wenn die osteuropäisch-transatlantische Zange weiter zukneift. Die Weichen dazu haben sie höchst selbst gestellt, Trump über all die Jahre wie einen Clown präsentiert, kaum ein Tag an dem man ihn nicht schlecht machte und jetzt kommt, endlich, die Retourkutsche.
Und wenn wir alle darunter zu leiden haben, trage ich diese Last mit inneren Freuden, denn es trifft auch diejenigen, die sich für unantastbar halten. Jetzt wird ihnen ihre Nutzlosigkeit und Überflüssigkeit vor Augen geführt. Man wird sie Demut lehren, auf eine Weise, die sie nicht zu träumen wagen.
Es gibt doch noch so etwas wie Gerechtigkeit. Gottes Mühlen mahlen langsam aber stegig und der Spruch: "Wie Du mir, so ich Dir" hat seine Gültigkeit nicht eingebüßt.
Die Arbeitgeber, zu denen ich auch einst zählte und mich heutzutage im Angstelltenverhältnis nicht als Lohnsklave betrachte, sondern als Geschäftspartner auf anderer Ebene mit Arbeitsteilung, werden sich zurücklehnen, alles unternehmen, um ihre Unternehmen vor dem Untergang zu bewahren, wozu auch Massenentlassungen gehören, wenn es keine Aufträge gibt und die Zahlungsausstände zu groß werden, weil die öffentlichen Auftraggeber ebenfalls nicht mehr liquide sind. Rette sich wer kann. SOS.
Wie kann man ohne äußere Not ein so unbeschreibliches, wirtschaftliches Fiasko anrichten und die eigenen Lebensgrundlagen sowie die von 82 Millionen Menschen gefährden? Das gleicht einem sektenähnlichem, suizidalem Verhalten. Die haben die Weinarer Republik vor die Wand gefahren und sind drauf und dran, dass diese Republik bald der Vergangenheit angehören wird. Dann heisst Deutschland womöglich wieder Deutschland ohne jegliche Zusätze, Parlamente werden ausnahmslos von Ältestenräten geführt und Rotznasen müssen sich erst einmal im Leben bewähren und etwas leisten, um wahrgenommen und respektiert zu werden. Mit anderen Worten, die Welt wird wieder vom Kopf auf die Füsse gestellt. Durchhalten und Zusammenrücken, keinen Zurücklassen. Die Not schweisst uns zusammen.
". . . Jauchzet, Frohlocket" Schöne Adventszeit.
Jan Kerzel am 06.12.25, 11:27 Uhr
BK Merz arbeitet professionell und erfolgreich. Er ist der Mann im offensiven zentralen Mittelfeld. Regisseur und Vollstrecker. Mit Söder, Spahn, Klingbeil und Dobrindt hat er kongeniale Flügelstürmer, ohne die natürlich nichts geht. Hinten macht , wenn nötig, die Linke dicht. Kein Durchkommen. Im defensiven Mittelfeld spielen Linnemann, Reiche, Bas unauffällig, aber effektiv. Einen klassischen Ausputzer braucht er nicht, da er die Gegenseite durch Dauerdruck fast problemlos in ihrer eigenen Hälfte hält. Einen Torwart braucht er eigentlich auch nicht, da die langen Bälle, mehr aus Verzweiflung geschossen, über oder neben das Tor gehen. Kein Treffer in einem Jahr. Das ist eine gute Perspektive. Eine eventuelle Neuauszählung der BT- Wahl wurde per Schiedsrichterentscheid abgewehrt . Video-Beweis wurde nicht zugelassen. Reine Tatsachenentscheidung Der Autor unterschätzt das Spielsystem gewaltig. Der oft zitierte Durchschnittsdeutsche kann und wird das filigrane Power-Play nicht und nie durchschauen. Das mag z.B. in Frankreich anders sein, aber dort leben wir nicht. Die Bildungs- und Konditionierungsabläufe sind grundverschieden.