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Spektakuläres Geleit: PS-starke Schlepper verholen die „Gorch Fock“ (I) an ihren Liegeplatz, wo sie wieder als Attraktion zu besichtigen ist
Fotos: HAnsestadt Stralsund – PressestelleSpektakuläres Geleit: PS-starke Schlepper verholen die „Gorch Fock“ (I) an ihren Liegeplatz, wo sie wieder als Attraktion zu besichtigen ist

„Gorch Fock“

Perfekter Dreiklang in Stralsund

Von Signalhörnern begrüßt – Schlepper verholen die 91-jährige Bark an ihren angestammten Liegeplatz

HANSESTADT Stralsund | Pressestelle
27.05.2024

Sie ist wieder da! Die Stralsunder Hafeninsel hat ihr Wahrzeichen zurück, den „Weißen Schwan der Ostsee“, die „Gorch Fock“ (I) von 1933. Sie ist die Vorgängerin des gleichnamigen Segelschulschiffs von 1958. Am Pfingstsonntag wurde sie bei Windstille und strahlender Morgensonne von der Volkswerft durch zwei PS-starke Schlepper in den Stadthafen verholt.

Viele Frühaufsteher, Fotografen und Schaulustige ließen es sich nicht nehmen, unmittelbar dabei zu sein, als die 91-Jährige um 8.20 Uhr von den versierten Kapitänen durch die geöffnete Ziegelgrabenbrücke und dann an ihren Liegeplatz bugsiert wurde. Die Begleitflotte der Wasserschutzpolizei, der Marinetechnikschule, der DGzRS, der Stralsunder Feuerwehr und der Weißen Flotte begrüßten die stolze Bark lautstark mit ihren Signalhörnern. Lautstark zurück donnerte es aus der Kanone der Stadtwache, die ebenfalls in vollem Ornat zugegen war. Hinzu kamen die Shantys der Prohner Hafengäng und Hunderte begeisterte Stralsunder. Umjubelt und mit viel Beifall konnte sie gegen 9.30 Uhr an der Ballastkiste festmachen.

Vor knapp einem Jahr, am 6. Juni 2023, wurde die „Gorch Fock“ (I) zur Volkswerft Stralsund gebracht und dort für rund 10,5 Millionen Euro so saniert, dass Schwimmfähigkeit und Takelage wiederhergestellt wurden. Oberbürgermeister Alexander Badrow sagte: „Jetzt ist der Dreiklang perfekt – neben Ozeaneum und frisch saniertem Hansakai liegt die ,Gorch Fock' in strahlendem Weiß wieder an ihrem Platz.


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Kommentare

Kersti Wolnow am 28.05.24, 08:36 Uhr

Das Ozeaneum heißt bei den Stralsundern zurecht Klorolle, die vom Stil überhaupt nicht in den historischen Hafen paßt.
Mein Vater hat als SED-Mitglied und Bezirksleiter (Rostock, Schwerin und Neubrandenburg) von Robotron in Stralsund nie begriffen, warum seine Genossen die historisch wertvolle Altstadt mit jedem Jahr mehr vergammeln ließen.
Mir allerdings ist klar, daß die global agierenden Neobolschewisten alles ästhetisch Schöne ablehnen, egal auf welchem Gebiet.
Steht das häßliche Thälmanndenkmal immer noch?

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