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Das Programm „In Bereitschaft“ bietet Bürgern Schulungen in Erster Hilfe, Selbstverteidigung und Cyber-Sicherheit an
In der Republik Polen beginnt in diesen Wochen ein außergewöhnliches Programm, das die Gesellschaft auf neue Weise in die Verantwortung für Sicherheit und Krisenfestigkeit einbinden soll. Unter dem Titel „W gotowości“, was so viel bedeutet wie „In Bereitschaft“ rief das Verteidigungsministerium gemeinsam mit dem Generalstab der polnischen Streitkräfte eine Initiative ins Leben, die auf freiwilliger Basis Zivilisten und Reservisten auf mögliche Krisensituationen vorbereitet.
Das Ziel ist klar: die Widerstandsfähigkeit des Landes zu stärken und den Bürgern praktische Fähigkeiten zu vermitteln, die sowohl im Alltag als auch in außergewöhnlichen Situationen von Bedeutung sind. Das Programm entstand als Antwort auf die wachsenden Herausforderungen in Europa und die Unsicherheiten, die sich aus der geopolitischen Lage ergeben.
Der Verteidigungsminister betonte, dass Polen heute in den gefährlichsten Zeiten seit dem Zweiten Weltkrieg lebe und dass Sicherheit nicht allein durch das Militär gewährleistet werden könne. Sie müsse vielmehr auf einem breiten Fundament aus Wissen, Selbstvertrauen und Gemeinschaftssinn ruhen. „In Bereitschaft“ verfolgt deshalb einen ganzheitlichen Ansatz: Es soll nicht nur militärische Fertigkeiten vermitteln, sondern Kompetenzen, die jeder Mensch in Krisensituationen braucht: vom richtigen Verhalten bei Alarmen über Erste Hilfe bis hin zu Cyber-Sicherheit und Überlebensstrategien.
Die Teilnahme an den Schulungen ist freiwillig und steht allen erwachsenen Bürgern offen, unabhängig davon, ob sie militärische Erfahrung haben oder nicht.
Noch ist nicht bekannt, an welchen Standorten die ersten Schulungen stattfinden werden, doch Medienberichten zufolge sollen sie in verschiedenen Militärstützpunkten landesweit organisiert werden. Interessierte können sich online über eine App anmelden und aus mehreren Schulungspfaden wählen.
Das Programm teilt sich in zwei Hauptbereiche: Der erste mit dem Titel „Widerstandsfähigkeit“ richtet sich an Zivilpersonen ohne militärischen Hintergrund und legt den Schwerpunkt auf praktische Selbstschutz- und Krisenkompetenzen. Der zweite Pfad „Reserven“ ist für Reservisten gedacht, die ihre Fähigkeiten vertiefen oder auffrischen möchten. Beide Ansätze ergänzen sich. Die Trainingsmodule sind praxisnah aufgebaut. Es geht nicht um Drill, sondern um Wissen und Handlungssicherheit. In späteren Phasen des Programms sind auch Schulungen für Mitarbeiter bestimmter Unternehmen geplant, sodass nicht nur Einzelpersonen, sondern die Gemeinschaften von der Initiative profitieren können.
„In Bereitschaft“ ist mehr als nur ein Bildungsprojekt. Es ist ein Zeichen gesellschaftlicher Reife und Solidarität. Schon jetzt jedoch zeigt das Interesse vieler Bürger, dass „In Bereitschaft“ den Nerv der Zeit trifft. Der stellvertretende Verteidigungsminister Polens teilte mit, dass bereits nach dem ersten Tag, an dem man das Anmeldesystem online zur Verfügung gestellt hatte, beinahe 6000 Anmeldungen eingingen. Im Gegensatz zu den bisherigen individuellen Einzelinitiativen, von denen Schießtrainings an den Schießständen hervorzuheben sind, da sie gerne besucht werden, stellt das vom Ministerium entwickelte Programm ein interessantes Angebot dar, das als eine Art Systemlösung zu begreifen ist.
sitra achra am 04.12.25, 17:16 Uhr
Was sind diese Sarmaten doch verwegen! Heimlich bereiten sich Krapulinski und Waschlapski auf den Sturm auf Moskau vor. Da müssen sich die Russen doch vor Furcht in die Hose machen.
Gregor Scharf am 02.12.25, 16:50 Uhr
Zeitverschwendung
Jan Kerzel am 02.12.25, 07:35 Uhr
@Woroslaw Kubalkow. Volle Zustimmung! In meinen Pubertätsjahren hätte ich mich da auch gerne verwirklicht. Einfach eine geile Sache. Leider ist dies nur die Vorkulisse einer extrem gefährlichen Entwicklung. "Vergebliche Liebesmühe bei den Deutschmicheln". Sehr zurückhaltend und höflich ausgedrückt. Wäre so nicht nötig gewesen.
Woroslaw Kubalkow am 28.11.25, 16:57 Uhr
Wie sagt der Deutsche: Jeden Morgen das Feindbild poliert, und der Tag hat Struktur. Fühlt sich bestimmt gut an, auf dem Bauch liegend hinter einer an ein Scharfschützengewehr erinnernde Knarre. Da wird sich der Iwan aber einnässen und ganz bestimmt keinen Angriff wagen. Es gibt Menschen, die fragen sich bei der Lektüre solcher Beiträge und dem Betrachten solcher Titelbilder, warum der Herr im Himmel nicht endlich wenigstens ein klein wenig Hirn abwirft, wenigstens über Polen. Bei den Deutschmicheln wäre es ja vergebene Liebesmühe, Versuch gescheitert - siehe Kiesewetter & Co.