22.10.2021

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Schweden

Bullerbü ist zur Bandenhölle verkommen

Das einst beschauliche Land ist jetzt Europas Spitzenreiter bei der bewaffneten Kriminalität – Debatte um Einwanderung

Bodo Bost
14.06.2021

Seit einigen Wochen ist die schwedische Serie „Snabba Cash“, welche die Geschichte des Drogenhandels in Stockholm erzählt, ein Erfolg auf Netflix. Eine Fiktion, die jedoch nicht sehr weit von der Realität entfernt ist. Laut einer Studie des Schwedischen Rates für Verbrechensprävention ist Schweden das einzige Land in Europa, in dem die mörderische Waffengewalt zunimmt. Im vergangenen Jahr haben die Schießereien um zehn Prozent zugenommen – mit 366 Vorfällen, also einem pro Tag.

Ein Anstieg wie hier ist nirgendwo sonst in Europa zu beobachten. Damit ist Schweden vom Ende der europäischen Rangliste fast an die Spitze aufgestiegen, nur noch Kroatien weist in den vergangenen Jahren ein höheres Niveau an Waffengewalt auf, dort war diese allerdings schon immer sehr hoch. Diese beunruhigende Entwicklung ist auf den anhaltenden Bandenkrieg in Stockholm und Malmö zurückzuführen. In der Hauptstadt stiegen die Schießereien im Jahr 2020 sogar um 79 Prozent.

Mutter kaltblütig erschossen

Schweden gilt gemeinhin als das Land von Astrid Lindgren und ihren friedvollen und lustigen Kindergeschichten. Jenseits der Klischees gibt es jedoch ein anderes, weniger bekanntes Schweden, nämlich das der Banden und des organisierten Verbrechens. Ein Schweden, in dem man nicht zögert, jemanden auf der Straße zu erschießen, am helllichten Tag. Im August 2019 bewegte eine Nachricht das ganze Land. In Malmö, der großen Stadt im Süden Schwedens gegenüber von Kopenhagen, die als Zentrum der Bandenkriminalität gilt, wurde in einer sehr belebten Gegend im Stadtzentrum von einigen vermummten Personen eine Mutter, die ihr Baby auf dem Arm trug, kaltblütig erschossen. Kurze Zeit später wurde eine weitere junge Frau in Malmö wiederum auf offener Straße erschossen. Im Juni 2018 waren bei einer Schießerei in einer Spielhölle bereits drei unbeteiligte Jugendliche getötet worden.

Das Land war in seinen Grundfesten erschüttert. Selbst örtliche Bandenmitglieder reagierten mit der Aussage, dass eine Grenze überschritten worden sei und man in der Unterwelt normalerweise keine Frauen und Kinder angreife. Laut Polizei sei das eigentliche Ziel des Angriffs der Begleiter der jungen Frau gewesen, ein Mann aus dem Orient. Ein Mann, der bereits zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden war.

Linke setzt weiter auf Prävention

Die Gewalttäter aus Schwedens Unterwelt scheuen auch nicht mehr davor zurück, Kriegswaffen wie Handgranaten und Sprengstoffbomben einzusetzen. In Malmö gehen jedes Jahr Dutzende Bomben hoch, man fühlt sich wie in einem Kriegsgebiet.
Ursprung dieser Gewalt sind organisierte Banden, die sich um den lukrativen Markt von Drogen und Waffen streiten. Die meisten dieser Bandenbildungen hängen mit den verschiedenen Einwanderungswellen zusammen, die nach Schweden gekommen sind: So gibt es irakische, syrische und albanische Banden, und auch ältere, die aus dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien stammen. Dieser Zusammenhang hat eine intensive Debatte ausgelöst zwischen der Linken, die noch auf Prävention setzt, und einem Teil der Rechten, der einen direkten Zusammenhang zwischen Immigranten und Kriminalität im Land sieht.

Mit jedem spektakulären Mord in der Bandenszene wird diese Diskussion neu entfacht. Nach den beiden spektakulären Morden vom August 2019 meldete sich sogar der sonst eher zurückhaltende schwedische König zu Wort und erklärte sich schockert von diesen Morden.



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Kommentare

sitra achra am 24.06.21, 10:24 Uhr

Wir sollten den schwedischen Knäckebroten großzügig bei uns Asyl anbieten. Durch deren Fachkräfte könnten wir viele Lücken im wissenschaftlich-technischen Bereich schließen.
Hjärtligt välkomna!

marco stein am 20.06.21, 12:59 Uhr

Schweden, Belgien und Frankreich sind sehr gute Beispiele dafür, wie es in einigen Jahren in Deutschland auch aussehen wird. Unsere Städte werden dann sein wie Malmö, Molenbeek oder Paris. Überall Araber und Afrikaner, vom Steuerzahler finanziert, für den Arbeitsmark unbrauchbar, fromm, stolz und unterbelichtet. Berlin ist außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums heute schon ein Drecksloch, auch zB. Duisburg und Bremen sind auf dem besten Wege.
Unsere von Selbsthaß zerfressenen Linken inklusive der linken CDU werden es schon so einrichten, dass es genau so kommt. Es hindert sie ja niemand daran.

Ralf Pöhling am 14.06.21, 18:26 Uhr

Zitat:"Die Gewalttäter aus Schwedens Unterwelt scheuen auch nicht mehr davor zurück, Kriegswaffen wie Handgranaten und Sprengstoffbomben einzusetzen. In Malmö gehen jedes Jahr Dutzende Bomben hoch, man fühlt sich wie in einem Kriegsgebiet."

Das möge sich jeder hauptberufliche Waffenrechtsverschärfer in der EU ganz genau vor Augen halten. Waffenrechtsverschärfungen bringen keinen Sicherheitsgewinn. Im Gegenteil: Die Straftäter sind eh alle illegal bewaffnet. Was man in diesem Falle offensichtlich daran sieht, dass Kriegswaffen bereits seit eh und je eu-weit verboten sind. Aber Kriminelle halten sich nun mal nicht an Gesetze. Und wenn man die Waffengesetze in der EU mehr und mehr verschärft, dann sind am Ende nur noch die Verbrecher bewaffnet. Was die Sicherheit der Bevölkerung dann vollends unterminiert und sie zu leichten Opfern macht. Zu leichten Opfern von Kriminellen, die sich in der EU gar nicht aufhalten dürften. Man kontert ein Unrecht nicht mit einem anderen. Es braucht nicht mehr illegale Zuwanderung und andauernde Verschärfungen des Waffenrechts, sondern das Gegenteil: Mehr Abschiebungen und eine Liberalisierung des Waffenrechts für die angestammte Urbevölkerung. Dann finden solche Zustände wie in Schweden oder auch in Frankreich endlich ein Ende.

Thomas Olk am 14.06.21, 15:32 Uhr

Schweden ist nur einen "Steinwurf" von Deutschland entfernt. Aus dieser Entwicklung könnte man lernen. Aber unsere links-links-grüne-IM Erika-Mischpoke übt sich in Ignoranz, denn - "Wir schaffen das", nämlich diese Brutalität auch in unser Land zu holen. Diese Politverbrecher müssen vor den Kadi gezerrt werden !!!

Siegfried Hermann am 14.06.21, 09:15 Uhr

Wer sich Kabul nach Hause holt, lebt nun in Kabul.

Das war doch schon sehr, sehr lange (aus den 70zigern, D,GB,NL,BE,F,vsa) bekannt.
Warum jetzt dieser Pseudo-Märchen-König sich sowatt von verlogenen echauffiert setzt dem nur sprichwörtlich die Krone auf.
Nebenbei:
Volvo, Saab und Scania arbeiten daran, dass sie ihre schwedischen Standorte schließen und zwar genau aus diesem Grund!
Das sagt doch alles über diese durch und durch gescheiterte islamische Migrantenpolitik aus!

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